Mann ärgert sich über Pkw von Polizisten

Bettenhausen. Seitdem Anfang dieses Jahres das Revier Ost an der Leipziger Straße 242 in Bettenhausen eröffnet worden ist, parken einige Polizeibeamte ihre Privatautos auf dem Parkstreifen an der Straße. Das ärgert Anwohner Willi Baumann. „Für uns Bewohner und die Kunden der Geschäfte ist das nicht schön.“

Baumann fragt sich, warum die Polizisten ihre Privatautos nicht auf dem kostenpflichtigen Parkplatz abstellen, der dem Vermieter der Polizei-Immobilie gehört. Der verlangt einen Euro pro Tag Parkgebühr. „Das Geld wollen die sich sparen“, sagt Baumann.

Die Polizei werbe dafür, dass die Mitarbeiter den Parkplatz nutzen, sagt Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. „Wir können aber nicht anordnen, dass unsere Kollegen dort parken müssen.“ Es stehe jedem frei, wo er sein Privatauto während der Dienstzeit abstelle. Natürlich sei es den Beamten erlaubt, auf dem öffentlichen Parkstreifen an der Leipziger Straße zu parken. Ebenso wie jedem anderen Verkehrsteilnehmer auch.

Die Polizei stelle in der Regel ihren Mitarbeitern keinen kostenlosen Parkraum am Arbeitsplatz zur Verfügung, sagt Jungnitsch. Wer zum Beispiel im Polizeipräsidium Nordhessen am Kasseler Kulturbahnhof arbeite, könne sich für etwa 500 Euro im Jahr ein Job-Ticket kaufen. Das berechtige zum Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zur Benutzung eines Parkhauses in Präsidiumsnähe, so Jungnitsch. (use)

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