Mann wird angefahren und läuft verletzt auf A49 - Polizei rätselt

Kassel. Mysteriöser Unfall auf der A49 bei Kassel: Ein 29-jähriger Mann mit Wunden an Gesicht und Händen ist am Montagabend an der Anschlussstelle Auestadion herumgelaufen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Die Autobahnpolizei entdeckte den schwer verletzten 29-Jährigen aus Kassel um 18.50 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Auestadion. Nach Angaben von Polizeisprecherin Sabine Knöll hatte er Verletzungen am Kopf, Oberkörper, Händen und Knien. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Artikel aktualisiert um 14.20 Uhr.

Der Mann habe den Polizisten erklärt, dass er bis zum Nachmittag in der Kasseler Innenstadt gewesen sei. Anschließend sei er zu Fuß zur Schwanenwiese am Platz der Deutschen Einheit gelaufen und habe den parallel zur Bundesstraße 83 verlaufenden Waldauer Fußweg gewählt. Als er sich dort auf dem geteerten Wirtschaftsweg ungefähr 200 Meter vom alten Messeplatz in Richtung des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes befunden habe, sei ihm ein mit zwei Personen besetzter roter Audi entgegen gekommen. Das Fahrzeug habe ihn seitlich erfasst und der Fahrer soll, ohne sich um ihn zu kümmern, weitergefahren sein. Zu dem Fahrzeug und den Insassen konnte der Schwerverletzte keine weiteren Angaben machen. Nur soviel: Es könnte sich um einen Kombi gehandelt haben.

Bei dem Unfall habe der 29-Jährige vermutlich auch seine weißen Schuhe ohne Schnürsenkel, sogenannte Slipper, verloren.

Die Suche nach der Unfallstelle blieben bisher erfolglos. Es ist auch nicht auszuschließen, dass sich der Unfall an einer anderen Stelle ereignet habe. Die Polizei interessiert deshalb, wer am Montag, 31. Oktober, zwischen 16 und 19 Uhr, einen schlanken Mann, etwa 30 Jahre alt, 1,77 Meter groß, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, schwarzer Jeans und in Socken im Bereich der B 83, Buga-Gelände, Am Auedamm beziehungsweise der A 49 gesehen hat.

Kann jemand Hinweise zum Verkehrsunfall oder zu herrenlosen Schuhen in diesem Bereich geben? Hinweise erbittet die Polizei in Kassel unter Tel. 05 61/9100 oder die Polizeiautobahnstation Baunatal unter Tel.-Nr. 0561/910-1920. (use)

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