Zeuge wollte Person aus Wasser retten

Rettungsversuch: Mann sprang in die Fulda

Kassel / Fuldabrück. Ein beherzter Zeuge ist am späten Freitag Abend in Kassel in die Fulda gesprungen, um eine Person vor dem Ertrinken zu retten.

Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Matyssek hatte der Mann gegen 21.55 Uhr die Leitstelle der Kasseler Feuerwehr angerufen. Von der Fuldabrücke aus, nahe der Altmarkt-Kreuzung, habe er eine Person im Wasser treiben sehen, habe er gemeldet. Dann sei der Mann selbst in das kalte Flusswasser gesprungen, um die Person zu retten.

Wenig später waren mehrere Einsatzkräfte und Fahrzeuge von Polizei, Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. Sie suchten Fluss und Uferbereich nach der Person ab. Der Mann, der den Notruf abgesetzt hatte, sei aus der Fulda gezogen worden, sagte Matyssek. Trotz intensiver Suche fehlte von der Person, die im Wasser getrieben sein soll, jedoch bis zum Redaktionsschluss jede Spur.

Bereits gegen 20.30 Uhr hatte die Polizei einen Notruf erhalten, weil eine Person in der Fulda trieb. Eine Anruferin aus Fuldabrück-Dittershausen habe gemeldet, dass sie Hilferufe und Schreie von der Fulda aus vernommen habe. Daraufhin hatten Polizeibeamte nach einer hilflosen Person in und an der Fulda gesucht, allerdings ohne Erfolg. Es sei nicht auszuschließen, dass beide Fälle miteinander in Verbindung stehen könnten, sagte Matyssek. Angesichts der Fließgeschwindigkeit der Fulda sei es möglich, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person gehandelt haben könnte. (clm)

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