Mann überfiel 24-Jährige - Vergewaltigung nur durch Schreie verhindert

Kassel. Die Polizei sucht nach einem Sexualstraftäter, der versucht haben soll, am Samstagmorgen eine 24-jährige Frau auf der Luisenstraße zu vergewaltigen.

Update

Korrekturmeldung der Polizei: Die Tat geschah bereits am Samstagmorgen, siehe auch diesen Artikel:

Sexualstraftat geschah bereits Samstagmorgen

Nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch war die junge Frau gegen 3 Uhr allein auf dem Heimweg. In Höhe des Hauses Luisenstraße Nr. 1 sei sie plötzlich von einem Mann angefallen worden. Nachdem sie gestürzt war, habe sich der Mann auf sie gelegt und ihre Arme festgehalten. Als sie um Hilfe geschrien habe, hätte der Täter seinen Unterarm auf ihren Mund gedrückt. Dadurch seien ihre Schreie erstickt worden. Diese Situation habe der Mann ausgenutzt, um ihr unter den Rock zu fassen.

Als sie wieder schreien konnte, schlug der Täter der Frau mehrfach mit der Faust ins Gesicht und auf die Nase. Durch die Gegenwehr der 24-Jährigen offenbar verunsichert, ließ der Mann das Opfer los und flüchtete in Richtung Innenstadt.

Auch mehrere Anwohner hatten die Hilferufe der Frau gehört und die Polizei informiert. Obwohl die erste Funkstreife knapp zwei Minuten später eintraf, gelang dem Täter die Flucht. Die Kasselerin erlitt durch den Angriff des Täters einen Nasenbeinbruch und musste im Klinikum behandelt werden.

Zwei junge Frauen, die sich in der Nähe ebenfalls auf dem Nachhauseweg befanden, hörten die Hilferufe aus der Luisenstraße und liefen in die Richtung. Dabei passierte sie ein Mann in Richtung Friedrich-Engels-Straße, der sich offenbar nicht um die Hilferufe scherte. Bei ihm könnte es sich um den Tatverdächtigen gehandelt haben.

Aus den Angaben des Opfers und der Zeuginnen ergibt sich folgende Personenschreibung: Der Mann ist etwa 25 bis 40 Jahre alt, 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß, er trug eine dunkle Jacke oder Pullover, möglicherweise hat er blonde Haare. Da die 24-Jährige nach den Faustschlägen des Täters erheblich aus Nase und Mund blutete, könnte außerdem die Bekleidung des Täters entsprechende Blutspuren aufweisen. (use)

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

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