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Streit um Maskenpflicht im ICE eskaliert: Mann verletzt Polizisten im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Bahnhof Wilhelmshöhe: In der Vergangenheit kam es hier zu Problemen durch Alkohol, nun wird ein Verbot diskutiert.
Ein 21-jähriger Maskenverweigerer soll einen Bundespolizisten im Bahnhof Wilhelmshöhe verletzt haben. © HNA/Camrath

Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe in einem ICE eskaliert ein Streit um die Maskenpflicht: Ein 21-jähriger Mann greift Polizisten an.

Kassel – Nicht von seiner besten Seite zeigte sich am Sonntagabend gegen 23.35 Uhr ein 21-jähriger Mann aus Delmenhorst (Oldenburger Land), der im ICE 570 unterwegs war, beim planmäßigen Halt im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Nach Angaben von Ibrahim Aras, Sprecher der Bundespolizei, fiel der Mann zunächst auf, weil er und sein Begleiter keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Nachdem die beiden Männer mehrfach durch die Zugbegleiterin auf die Tragepflicht hingewiesen worden seien, wurden sie letztendlich aufgefordert, den Zug in Kassel zu verlassen. Zur Unterstützung wurde die Bundespolizeiinspektion Kassel verständigt.

Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe: Streit um Maskenpflicht eskaliert

Bei Eintreffen der Streife hätten sich beide Männer sehr unkooperativ und aggressiv verhalten. Nur nach mehrmaliger Aufforderung hätten sie letztendlich den Zug verlassen. Um die Identität der beiden Männer festzustellen, sollten beide durchsucht werden.

Dabei habe der 21-Jährige einen der Beamten an der Hand verletzt, sodass dieser seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte und für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus musste. Erst nachdem der 21-jährige Mann mittels Handfesseln fixiert wurde, habe sich die Situation beruhigt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen ihn ein Strafverfahren unter anderem wegen „Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte“ eingeleitet. (use)

Nach einem Angriff am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe hat die Polizei ebenfalls Ermittlungen aufgenommen. Die Täter filmten den Angriff offenbar selbst mit einem Handy.

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