Anlage mit 44 Eigentumswohnungen entsteht

44 neue Eigentumswohnungen: Die Marbachshöhe wächst

+
So soll es aussehen: Die künftige Wohnanlage mit 44 Eigentumswohnungen aus Blickrichtung des Sportplatzes. Sie soll eine großzügige Innenhoffläche erhalten.

Kassel. Auf der Marbachshöhe beginnen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage mit 44 Eigentumswohnungen. Auf dem Areal an der Eugen-Richter-Straße baut eine Investorengemeinschaft vier Wohngebäude sowie eine Tiefgarage.

Die Wohnungen sollen barrierefrei und rollstuhlgerecht sein. Insgesamt werden 13 Mio. Euro investiert. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Ursprünglich war das 3800 Quadratmeter große Grundstück für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Eine Ansiedlung von Betrieben ist in den vergangenen Jahren aber nicht gelungen. Deshalb entschied sich der Eigentümer, eine Wohnanlage zu errichten.

Zu den Investoren gehören die Kasseler Octavia AG, die auf dem benachbarten Grundstück ihren Firmensitz hat, der Architekt Helge Schröder aus Frielendorf und ein weiterer Privatmann. Mit dem ersten Bauabschnitt solle – sobald alle Baugenehmigungen vorlägen – noch vor dem Wintereinbruch begonnen werden, sagte Architekt Schröder. Vor der Winterpause würden vor allem Kanalarbeiten erledigt.

Schon Wohnungen verkauft

In den zuerst errichteten Gebäuden, die zum Jahreswechsel 2014 / 2015 bezugsfertig sein sollen, sind bereits 18 Wohnungen verkauft worden. Der zweite Bauabschnitt beginnt im April 2014 und solle bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Die Wohnungen sind zwischen 70 und 150 Quadratmeter groß. Die Kaufpreise lägen je nach Etage pro Quadratmeter zwischen 2200 und 2800 Euro, sagt Schröder. Die Gebäude sind vier- beziehungsweise fünfgeschossig.

Etwa die Hälfte des Gesamtareals wird als parkähnliche Gemeinschaftsfläche inklusive Kräutergarten gestaltet. Auch die auf dem Areal vorhandenen Beuys-Bäume des Kunstwerks 7000 Eichen werden erhalten.

Die Stadt hatte in ihrer Stellungnahme zum Bauprojekt auf den Verkehrslärm auf der Eugen-Richter-Straße und der Straßenbahntrasse hingewiesen. Dies sei in einer Großstadt nicht zu vermeiden, sagte Schröder. Es sei ein Geräuschgutachten erstellt worden und es würden entsprechende Schallschutzmaßnahmen ergriffen. In allen Wohnungen seien „gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse“ möglich.

Von Bastian Ludwig

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.