Abstimmung ergibt knappe Mehrheit

Markthalle Kassel: Stadtverordnete machen Weg frei für Sprengwerk-Konzept

Was wird aus der Markthalle? Die Stadtverordneten haben den Weg frei gemacht für Verhandlungen des Magistrats mit dem Architekturbüro Sprengwerk.
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Was wird aus der Markthalle? Die Stadtverordneten haben den Weg frei gemacht für Verhandlungen des Magistrats mit dem Architekturbüro Sprengwerk.

Konzept für Markthalle Kassel: Die Stadtverordneten haben den Weg frei gemacht für Verhandlungen des Magistrats mit dem Architekturbüro Sprengwerk.

  • Das Architekturbüro Sprengwerk hat ein Konzept für die Markthalle Kassel vorgelegt, das es verwirklichen möchte.
  • Die Stadtverordneten haben nun den Weg frei gemacht für die Verhandlungen des Magistrats mit dem Architekturbüro.
  • Nach einer hitzigen Debatte gab es bei einer Abstimmung eine knappe Mehrheit für das Konzept.

Kassel - Die Kasseler Stadtverordneten haben am Montagabend den Weg frei gemacht für Verhandlungen des Magistrats mit dem Architekturbüro Sprengwerk, das sein Konzept für die Markthalle Kassel verwirklichen möchte. Nach einer teils hitzigen Debatte ergab die namentliche Abstimmung eine knappe Mehrheit für die Magistratsvorlage.

35 Stadtverordnete votierten dafür: die Vertreter der SPD und der Grünen, bei denen eine Stadtverordnete fehlte, sowie Vera Gleuel von der Fraktion FDP, Freie Wähler und Piraten.

Markthalle Kassel: Stadtverordnete stimmen mehrheitlich für Konzept des Architekturbüros Sprengwerk

34 Stadtverordnete stimmten dagegen. Das waren die Vertreter von CDU, Linken, drei Stadtverordnete der Fraktion FDP, Freie Wähler und Piraten, die drei Fraktionslosen und die Stadtverordneten der AfD – bis auf einen: Thomas Materner enthielt sich. Hätte er sich nicht enthalten, hätte es keine Mehrheit gegeben.

Allerdings ließen sich die Fraktionen jenseits von SPD und Grünen auch nicht auf die Gepflogenheit des sogenannten Pairings ein, einen Stadtverordneten bei der Abstimmung außen vor zu lassen, um somit den krankheitsbedingten Ausfall auf der Gegenseite auszugleichen.

Von Andreas Hermann und Florian Hagemann

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