Neuer Schulleiter für Gymnasium im Vorderen Westen

Markus Crede leitet jetzt die Albert-Schweitzer-Schule

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Markus Crede

Kassel. Markus Crede ist der Neue und hat in seiner Funktion als frischgebackener Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule gleich zu Beginn die Aufgabe, die Altehrwürdigkeit des Traditions-Gymnasiums herauszustellen: Im kommenden Jahr blickt die Schule auf 150 Jahre ihres Bestehens zurück. Das soll  groß gefeiert werden.

Ein Jahr lang – beginnend im Januar mit einem Gottesdienst, über eine Europawoche im Mai sowie einem Festakt im September – wird an der Albert-Schweitzer-Schule das Jubiläum groß gefeiert.

Vielleicht, um sich entsprechend einzustimmen, hängt in Markus Credes Büro ein großes Foto, das die Schule in den 1940er-Jahren zeigt, als sie in einem mächtigen Gründerzeit-Gebäude an der Wilhelmshöher Allee, dem Standort der heutigen Jacob-Grimm-Schule, residierte. Erst nach der Kriegszerstörung zog die ASS an die Kölnische Straße.

Sie ist schon bald zu seiner Schule geworden. Das Einleben falle ihm leicht: „Ich erlebe eine gut funktionierende, attraktive Schule“, sagt Crede. Er habe ein nettes, engagiertes Kollegium angetroffen, was auch für die Eltern zutreffe.

Im Jahr 1966 in Baunatal geboren, hat Crede in Kassel Diplom-Physiker studiert, anschließend Mathematik und Physik auf Lehramt. Nach dem Referendariat in Essen begann seine berufliche Laufbahn als stellvertretender Schulleiter in Wolfhagen. Ebenfalls in dieser Funktion kam er 2007 an die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule. Das Gymnasium des Landkreises in Oberzwehren wurde von ihm zeitweise kommissarisch geleitet. Dort hatte Crede selber einst Abitur gemacht. Nachdem der 52-Jährige lang genug zweiter Mann in Schulleitungen war, ist er von nun an selber Direktor: an der ASS mit ihren 1050 Schülern und 80 Lehrern inklusive Referendaren.

Bei einem der Profilschwerpunkte, Naturwissenschaften, könne er sich gut einbringen, sagt Crede. Ihm schwebe vor, die Kooperationen mit dem Schülerforschungszentrum Nordhessen zu intensivieren. Auch das Profil Französisch erste Fremdsprache mit dem entsprechenden bilingualen Unterricht sei ein großes Pfund. Schulintern werde diskutiert, ob der zweisprachige Doppelabschluss Abi-bac ins Auge gefasst werden könne.

Was als Nächstes anstehe, sei die Umsetzung der Entscheidung des Kollegiums, als ganztägig arbeitende Schule im Profil 2, also mit Angeboten an fünf Tagen, an den Start zu gehen. „Das müssen wir mit Leben füllen“, so Crede. Seine Erfahrungen an der Lichtenberg-Schule, die bereits im Profil 2 arbeitet, könnten da hilfreich sein.

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