Pandemie

Corona in Kassel: Wo ein Mund-Nase-Schutz jetzt Pflicht ist

Hinweisschild am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
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Schilder weißen in Kassel nun auf die Pflicht hin Maske zu tragen

Die Maskenpflicht gilt in Kassel nicht nur in der Fußgängerzone, sondern auch auf allen Straßen und Plätzen mit vielen Menschen. Darauf weisen jetzt neue Schilder hin.

Kassel – „Maske tragen“: Hinweise der Stadt mit diesem Appell hängen neuerdings nicht mehr nur in der Kasseler Fußgängerzone. Fragen und Antworten:

Warum weisen nun auch Schilder an der Wilhelmshöher Allee und der Frankfurter Straße auf das Tragen einer Maske hin?
Die Stadt verweist auf die derzeit geltende Landesverordnung, wonach eine Mund-Nasen-Bedeckung auf stark frequentierten Straßen, Plätzen und Fußgängerzonen gilt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. „Die Beschilderung wurde angebracht, um Passanten an diese Verpflichtung zu erinnern“, erklärt dazu ein Sprecher der Stadt.
Wie haben sich die Infiziertenzahlen entwickelt?
Nach wie vor gehen sie deutlich nach oben. Von 101 Neuinfizierten in Stadt und Landkreis Kassel berichtete das Gesundheitsamt am Mittwoch. Derzeit gelten 1114 Menschen in der Region als infiziert, 81 mehr als am Vortag. 65 Corona-Infizierte müssen in Krankenhäusern behandelt werden, davon 26 auf einer Intensivstation.
Wie wirkt sich das auf die Inzidenzwerte aus?
Der Wert für die Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100 000 Einwohner ist in Stadt und Landkreis Kassel weiter gestiegen. Das Gesundheitsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt mit 146,7 (Vortag: 143,2) und für den Landkreis mit 104,8 (Vortag: 100,1) an.
Ist der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Kassel im nächsten Jahr bereits abgesagt worden?
Ja, er wird 2021 nicht stattfinden können. Die Corona-Pandemie lasse es einfach nicht zu, dass sich weit über 1000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am zweiten Januar-Wochenende im Rathaus auf das neue Jahr einstimmten, so Oberbürgermeister Christian Geselle. Der OB kündigt für Januar eine Videobotschaft mit Neujahrsgrüßen an.
Kommt der Sozialkompass trotz Corona heraus?
Ja, die 10. Auflage liegt nun in sozialen und kulturellen Einrichtungen aus. Der Sozialkompass der Kasseler Linken verweist auf kostenlose und kostengünstige Kultur- und Verpflegungsangebote sowie auf Anlaufstellen bei Problemen. Wie die sozialpolitische Sprecherin Vera Kaufmann berichtet, war die Herausgabe ursprünglich für Anfang des Jahres geplant. Wegen Corona habe man aber abgewartet und sich schließlich für die Aufnahme der Regelangebote entschieden. Vor dem Besuch einer Einrichtung werde empfohlen, telefonisch oder online die Corona-Regelungen zu klären.

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