Projekt "medien@schule"

Wie aus dem Gespräch zweier Väter die Johann Hinrich Wichern Realschule entstand

Kassel. Die Johann Hinrich Wichern Schule feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Projekts "medien@schule" stellt eine Schülerin die Freie Christliche Schule vor.

Was einst im Gottesdienst von zwei Vätern diskutiert wurde, hat sich mittlerweile zu einer Grund- und Hauptschule an zwei unterschiedlichen Standorten in Kassel entwickelt, die auch heute noch im Verbund miteinander bestehen.

Im Jahre 1995 unterhielten sich zwei Väter während eines Gottesdienstes darüber, dass sie sich mehr Wertevermittlung im Schulalltag ihrer Kinder wünschen würden. Die Idee einer christlichen Schule im Raum Kassel war geboren. Zwei Jahre lang bereiten Christen aus verschiedenen evangelischen und freikirchlichen Gemeinden die Gründung einer Grundschule in privater Trägerschaft vor und gründen dazu den „Christlichen Schulverein Kassel e.V.“

Der Verein erhält 1998 die staatliche Genehmigung für eine Grundschule und beginnt in den Gemeinderäumen der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde Mönchebergstraße eine erste Klasse mit zehn Kindern unter dem Namen: Freie Christliche Schule Kassel.

Ein Jahr später zieht die Grundschule, mittlerweile angewachsen auf 26 Schüler, in ein geeignetes Gebäude der Sparkasse in der Spohrstraße.

Im Jahr 2004 erhält der Schulverein die staatliche Genehmigung für eine Realschule und startet in der Frankfurter Straße 180 mit 12 Kindern in einer 5. Klasse unter der Leitung von Frau Heide Kamin. Schulleiterin der Grundschule ist Frau Karen Demski.

Drei Jahre später gründet eine Musikpädagogin in der Realschule eine Schulband und baut die Chorarbeit weiter aus.

In den nächsten zwei Jahren wird durch eine Elterninitiative eine Schulbibliothek aufgebaut und eine Schulsozialarbeit eingerichtet.

2010 werden die beiden Schulzweige räumlich getrennt. Für die Grundschule (58 Schüler) wird das Gemeindehaus der Immanuelkirche im Erlenfeldweg 37 (Forstfeld) so ausgebaut, dass dort eine Mitnutzung von der Stadt genehmigt wird. Die Realschule (93 Schüler) bleibt in der Frankfurter Straße und kann nun Fachräume ausbauen.

Auch um die Verbundenheit beider Schulformen zu stärken, erhält die Christliche Schule einen neuen gemeinsamen Namen: Johann Hinrich Wichern Schule.

Von Vanessa (Schülerin der Klasse 8 der Johann Hinrich Wichern Schule) für das Projekt "medien@schule"

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Schachtschneider

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.