Nach der Pleite wird Geld eingesammelt

MEG: Nur einer zahlte Spende zurück

Kassel. Nach der MEG-Pleite begann bei vielen Organisationen das große Zittern: Spenden, die sie von der MEG erhalten hatten, müssen laut Gesetz zurückgegeben werden. Bisher hat erst ein Einziger freiwillig zurückgezahlt.

Allerdings hatte Insolvenzverwalter Dr. Fritz Westhelle immer betont, dass sich die Spendenempfänger nicht fürchten müssten, nun selbst vor der Pleite zu stehen. Er wolle mit allen sprechen, um zu sehen, was machbar ist. Auf der anderen Seite muss der Insolvenzverwalter bemüht sein, möglichst viel Geld für die Gläubiger zusammenzutragen.

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Warten auf Geld von Göker

 Eine erste Bilanz fällt ernüchternd aus: Von den rund 15 Spendenempfängern, die betroffen sind, hat bisher erst ein Einziger das Geld freiwillig zurückgezahlt, sagt Westhelle. Um wen es sich handelt, wolle er nicht sagen. Da es um finanzielle Dinge geht, sei Diskretion angesagt. Mit denen, die noch nicht gezahlt haben, soll es nun weitere Gespräche geben.

Die Internetauktion von verschiedenen MEG-Gegenständen (vom Anzug über eine Schubkarre bis zu Siegelringen) habe insgesamt 8500 Euro eingebracht, erklärt Westhelle. Was der Gerichtsvollzieher aus den eingezogenen Gegenständen aus der Villa des früheren MEG-Chefs Mehmet Göker erlösen konnte, stehe noch nicht fest. Der Gerichtsvollzieher habe noch nicht abgerechnet. (tho)

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