Schuften für Grönemeyer-Konzert in Kasseler Eissporthalle

Kassel. Wenn am Freitagabend Herbert Grönemeyer die Bühne in der Kasseler Eissporthalle betritt, dann haben 100 Helfer seit Donnerstagmorgen mindestens 20 Stunden auf diesen Moment hingearbeitet - teils im Schichtdienst.

Unterwegs ist die Grönemeyer-Tour mit sieben Bussen und neun Sattelschleppern. Die trafen bereits am Mittwochabend vor der Eissporthalle ein. Am Donnerstagmorgen wurde zuerst die Bühne inklusive eines weit ins Publikum hinein führenden Laufsteg aufgebaut und justiert. Es folgten die Aufstellung und Hängung der Scheinwerfer. Parallel dazu entstand in einem Seitengang der Eissporthalle eine komplette Küche.

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Die 100 am Aufbau beteiligten Mitarbeiter werden mit Frühstück, Mittag- und Abendessen versorgt. Von Herbert Grönemeyer heißt es, dass er ohne Starallüren vor seinen Auftritten meistens mit der Crew in der Tourküche gemeinsam speist.

Für den Sänger und die Bandmitglieder werden die eher  farblosen Umkleidekabinen der Eishockeyspieler aufgehübscht. Auch diese Einrichtungsgegenstände wurden in einem Truck angeliefert.

Herr über den Aufbau ist Christoph Günther, der auch schon den Aufbau für Metallica und andere Stars in der Eissporthalle geleitet hat. "Das Kunststück diesmal", so sagt er, "ist es, die Produktion, die ja eigentlich auf Open-Air-Arenen ausgerichtet ist, sinnvoll für die Eissporthalle etwas herunter zu fahren."

Das Kasseler Herbert Grönemeyer-Konzert war ursprünglich als Open Air auf der Karlswiese vor der Orangerie geplant. Laut Veranstalter wurde es wegen der Furcht "vor nachhaltigen Regenfällen, die dort nicht rechtzeitig hätten abfließen können" in die Eisporthalle verlegt. (wd)

Für das Konzert gibt es noch Restkarten an der Abendkasse. Geöffnet wird die Eissporthalle um 17 Uhr.

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