Sac-O-Mat nicht regelmäßig aufgefüllt wird

Zu wenig Beutel für Hundekot da

Kassel. Stinkende Häufchen von Hunden sind für Fußgänger ein Gräuel. Dank Sac-O-Maten sollten diese Zeiten vorbei sein. „Doch was nützen sie, wenn sie nicht regelmäßig mit Beuteln befüllt werden, um den Hundekot aufzusammeln“, urteilt der Kasseler Ortsbeirat Fasanenhof.

Er kritisiert, dass der Sac-O-Mat am Mühlhäuser Platz nicht regelmäßig mit Beuteln aufgefüllt werde. Er fordert deshalb in seiner jüngsten Sitzung, dass dies künftig durch die Stadtreiniger oder das Umwelt- und Gartenamt sichergestellt werde. „Wir sind bereit, uns ehrenamtlich darum zu kümmern, wenn man uns das Material zur Verfügung stellt“, sagt Ortsvorsteher Peter Carqueville.

An Eingängen platzieren

Darüber hinaus fordert der Ortsbeirat, weitere Sac-O-Maten aufzustellen. Im Quellbachtal und im Bossental fehlten sie, wo viele Hundebesitzer spazieren gehen. Es wurde angeregt, sie an den Eingängen der Täler zu platzieren. „Dies sollte bei der Renaturierung des Quellbachtales berücksichtigt werden. Wir bieten hierfür eine finanzielle Unterstützung an“, sagt Carqueville. Kritisiert wurde auch die Anzahl der aufgestellten Abfallkörbe, um die benutzten Beutel zu entsorgen.

Für Unmut sorgte kürzlich eine Verkehrsüberwachung in der Ihringshäuser Straße. „Ausgerechnet in der Kurzparkzone blockiert die Radarüberwachung für zwei Stunden Parkplätze“, ärgern sich Jutta und Harald Bachmann. Die beiden Ortsbeiratsmitglieder haben an der Ihringshäuser Straße 77 ihr Geschäft mit Post-Filiale. Dort in der Kurzparkzone haben maximal sechs Fahrzeuge Platz. Genutzt werden sie auch von den Kunden der benachbarten Bäckerei und Metzgerei.

Dieses Vorgehen schädige die Geschäfte. „Wir brauchen die Parkplätze dringend. Ohne sie verlieren wir Kunden“, sagen die Bachmanns. Der Ortsbeirat unterstützt das Anliegen der Geschäftsinhaber, dass die Kurzzeitparkplätze lokaler Geschäfte nicht für eine Radarüberwachung genutzt werden dürften. „Dort eine Verkehrsüberwachung zu postieren, ist eine Behinderung“, sagt Carqueville.

Für Aktivitäten während der Stadtteilwochen im Fasanenhof vom 30. August bis 15. September werden noch Spender und Sponsoren gesucht. Geld wird noch für das große Stadtteilfest, eine Festschrift, Flyer und Plakate benötigt. Ansprechpartner für das Jubiläum im Fasanenhof ist Horst Anthofer, Telefon 0561/875393, E-Mail anthoan@arcor.de (pke)

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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