Landesfeuerwehrschule rüstet auf – Bald wird sie die modernste in Deutschland sein

Mehr Komfort für Wehrleute

Noch bis Ende 2014 wird das alte Unterbringungsgebäude der Landesfeuerwehrschule Hessen in Bad Wilhelmshöhe saniert. Silvio Burlon begrüßt die Investition. Foto: Naumann

Kassel. Kräftig investiert wird gerade in die Hessische Landesfeuerwehrschule in Bad Wilhelmshöhe. Insgesamt werden vom Land rund 6,3 Millionen Euro bereitgestellt.

Schon im Jahr 1999 war für die wie ein Internat funktionierende Schule an der Heinrich-Schütz-Allee oberhalb der Dönche ein großer Neubau mit Lehrräumen und 120 Einzelzimmern entstanden. Jetzt wird ein zweites Unterkunftsgebäude aus den 1980er-Jahren komplett saniert. Die Fassade wird neu isoliert, dreifach verglaste Fenster werden eingebaut, auf das Dach kommen Sonnenkollektoren zur Heiz- und Warmwasserbereitung. „Energieeinsparung ist oberstes Ziel“, sagt der Schulleiter Silvio Burlon.

Zudem erhält das ursprünglich zweigeschossige Unterkunftsgebäude ein drittes Obergeschoss mit Flachdach. Die 60 alten Doppelzimmer mit jeweils nur einem Waschbecken werden nun in 120 komfortable Einzelzimmer umgewandelt, jeweils mit Dusche und WC. Die alten Sammelduschen und -toiletten auf den Fluren verschwinden ganz. Ist alles fertig, wird die Landesfeuerwehrschule also über 240 Einzelzimmer verfügen. „Gebaut wird seit Ende Juli 2013, Ende 2014 soll alles fertig sein“, sagt Burlon.

„Beeinträchtigt wird der Lehrbetrieb durch die Arbeiten nicht“, ergänzt Burlon. Zwar fielen durch den Umbau zunächst 120 Betten weg. „Jedoch haben wir im Neubau zusätzlich 80 provisorische Plätze einrichten können, sodass statt der 240 Plätze jetzt immerhin noch 200 zur Verfügung stehen.“

Burlon begrüßt den Ausbau. „Damit werden wir nicht nur eine der größten, sondern auch eine der modernsten Feuerwehrschulen in ganz Deutschland sein.“

Von Boris Naumann

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