Friedlicher Protest gegen Video

Mehr als 200 Muslime demonstrieren gegen Propheten-Schmähung und Gewalt

Protestzug: Mehr als 200 Muslime und Angehörige anderer Religionen demontrierten in der Kasseler Innenstadt gegen das Mohammed-Video. Foto: Konrad

Kassel. Mehr als 200 Muslime und Angehörige nicht islamischer Religionen demonstrierten am Freitag gegen das im Internet kursierende Schmäh-Video über den Proheten Mohammed.

Das Video hatte unter anderem in Libyen, Pakistan und Khartum zu gewalttätigen Ausschreitungen und Stürmungen westlicher Botschaften geführt, darunter auch die Deutsche Botschaft.

„Wir sind auch für Meiniungsfreiheit, aber sie darf den Glauben und die Würde anderer Menschen nicht verletzen“, sagte Irine Amin, die die Demonstration mitiniitiert hatte, in Bezug auf das Video. Gleichzeitig verurteilte sie die gewalttätigen Reaktionen von Islamisten auf das Video.

Fotostrecke: Demonstration gegen Propheten-Schmähung

Muslime demonstrieren gegen Propheten-Schmähung

„Wir wollen zeigen, dass man auch friedlich demonstrieren kann“, sagte Amin. Und man müsse auf diese Weise Grenzen setzen. Angemeldet hatten den Protestzug ihre freundinnen Gurbet Yeter und Gizem Bicen, die die Demonstration anführten. Mit Transparenten wie „Toleranz und Liebe ist der Weg zum Frieden“ und „Schafft den Film ab - er bringt Hass“ marschierten die Teilnehmer vom Stern über die Obere Königsstraße zum Rathaus, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Gegen 16 Uhr löste sich die friedliche Versammlung, die von einem großen Polzeiaufgebot begleitet wurde, auf. (mkx)

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