Friedrichsstraße wird in Höhe der Neuen Galerie ab Mitte des Jahres ausgebaut

Mehr Raum für Fußgänger

MITTE. Mitte des Jahres wird voraussichtlich mit dem Ausbau der Friedrichsstraße zwischen der Frankfurter Straße und der Schönen Aussicht begonnen. Die Gründe für die Arbeiten sind zum einen die Fertigstellung und Wiedereröffnung der Neuen Galerie im Herbst dieses Jahres, zum anderen machen der schlechte Zustand der Fahrbahnoberfläche und der Gehwege die Arbeiten notwendig.

Mit dem Ausbau soll der letzte Bauabschnitt im Bereich Friedrichsstraße und Schöne Aussicht abgeschlossen werden. Markus Funke und Hasan Erenulug vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt stellten die Planungen jetzt dem Ortsbeirat Mitte vor.

Danach erhält die Neue Galerie einen barrierefreien Zugang rechts neben der Eingangstreppe. Dafür wurden bereits die beiden Bäume im Eingangsbereich der Neuen Galerie zur Straße hin versetzt. Durch Mulden und Verschiebungen auf der Straßenoberfläche kann derzeit das Wasser stellenweise nicht abfließen, und es bilden sich bei Regen Pfützen. Zudem weist der Straßenabschnitt zerstörte Einfassungen und unregelmäßige Gehwegbeläge auf.

Breitere Gehwege

Am Schlösschen Bellevue soll der Gehweg von 1,60 Meter auf 2,50 Meter verbreitert, und der Gehweg vor der Neuen Galerie soll zur Karlsaue hin geöffnet werden. Er wird künftig zwischen sechs und 7,50 Meter breit sein. Die Fahrbahn wird auf 5,50 Meter reduziert. Dafür entsteht gegenüber der Neuen Galerie ein zwei Meter breiter Parkstreifen. Der Gehweg dort wird künftig zwischen 2,50 und 3,80 Meter breit sein.

Die Parkplätze vor dem Lokal „Bolero“ fallen weg. Zudem ist im Bereich vor der Neuen Galerie eine Haltebucht für Reisebusse geplant. Ab einer gewissen Uhrzeit könnte diese laut Erenulug abends zusätzlich als Parkraum zur Verfügung stehen. Dort, wo die Friedrichsstraße hinter der Kurve an die Schöne Aussicht anschließt, wird sie baulich an die bereits ausgebaute Straße angepasst.

Die Kosten des Umbaus bezifferte Erenulug auf 300 000 Euro, die nach dem Kommunalen Abgabengesetz jeweils zur Hälfte von der Stadt Kassel und den Anliegern getragen werden. Die Fertigstellung ist zur Wiedereröffnung der Neuen Galerie anvisiert. Allerdings kann es laut Erenulug zu Verzögerungen kommen, weil im Zuge des Ausbaus auch das Kanalsystem vom Kasseler Entwässerungsbetrieb (KEB) untersucht wird. „Möglicherweise gibt es da noch Überraschungen“, sagte er. Der Ortsbeirat Mitte begrüßte die Ausbaupläne. (pmk)

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