Mehr als „satt und sauber“

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Bieten Bezugspflege an: Pflegedienstleiterin und Palliativfachkraft Michaela Henkel (von links), Geschäftsführerin Sonnja Drisch und Inhaber Dr. Hermann Drisch vom ambulanten Pflegedienst SMH-Lichtpunkt.

Echte Bezugspflege statt Funktionspflege: Unter diesem Motto ist das 20-köpfige Team vom Pflegedienst Soziale Mobile Hilfe (SMH)-Lichtpunkt seit dem Jahr 1998 in Kassel und in der Umgebung erfolgreich.

Obwohl das Pflegekonzept der Bezugspflege in der Pflegewissenschaft als Optimum gilt, ist es noch lange keine Selbstverständlichkeit unter ambulanten Pflegediensten – Bezugspflege erfordert schließlich eine aufwändige Organisation.

Menschliche Zuwendung

„Wir zählen in Kassel zu den wenigen Pflegediensten, die exakt das umsetzen, was Bezugspflege bedeutet“, sagt Dr. Hermann Drisch, Inhaber von SMH-Lichtpunkt. In der Bezugspflege zähle nicht nur die pflegerische Versorgung, sondern auch die zwischenmenschliche und emotionale Beziehung zwischen Patient und Pflegekraft.

„Unser Konzept geht weit über ‚sauber und satt’ hinaus“, betont Geschäftsführerin Sonnja Drisch.

Bei SMH-Lichtpunkt sind sich Patienten und Mitarbeiter meist über Monate oder Jahre vertraut. „So können wir die persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten des Patienten respektvoll in unsere täglichen Abläufe einbeziehen“, sagt Sonnja Drisch.

Pflegekraft ist Bezugsperson

Ziel sei es, eine Ebene des Vertrauens, der Akzeptanz und des gegenseitigen Respektierens zu erreichen: „Dann wird die Pflegekraft zur Bezugsperson“ Täglich wechselndes Personal könne dieses Maß an Vertrauen und Sicherheit nicht leisten.

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Wichtig sei Bezugspflege beispielsweise auch bei medikamentöser Versorgung psychisch kranker Menschen sowie bei der Palliativpflege, also der Sterbebegleitung. „Gerade dann sind Verstehen und Vertrauen besonders gefordert“, sagt Dr. Hermann Drisch. (psn)

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