Forderung: Ampeln an Kreuzung Baunsbergstraße/Druseltalstraße anders schalten

Mehr Sicherheit für Linksabbieger

Bad Wilhelmshöhe. Die Verkehrssituation an der Kreuzung Druseltalstraße/Baunsbergstraße/Heinrich-Schütz-Allee sei gefährlich, die Ampeln müssten anders geschaltet werden, verlangt der Ortsbeirat Bad Wilhelmshöhe. Während seiner jüngsten Sitzung diskutierte er das Problem mit Heiko Lehmkuhl vom Straßenverkehrsamt.

Unfälle seit Umbau

Seit dem Umbau der Kreuzung habe es vier Unfälle gegeben, vor allem, weil die Linksabbieger aus der Baunsbergstraße die Verkehrslage bis zum letzten Augenblick nicht überblicken und einsehen könnten – und sozusagen alle gleichzeitig führen, hieß es zur Begründung.

Lehmkuhl erklärte, ihm seien keine Auffälligkeiten oder gehäufte Unfälle an dieser Kreuzung bekannt. Es wäre zwar möglich, einen eigens geschalteten Linksabbiegerpfeil zu installieren, dies würde aber den Verkehrsfluss verlangsamen, erläuterte er.

Dennoch sei die Sicherheit wichtiger, erklärte der Ortsbeirat. Die Ampelschaltung müsse so geändert werden, dass die Gefahr behoben werde – auch wenn sich der Verkehr dadurch verlangsame.

Außerdem kritisiere der Ortsbeirat, dass die Bushaltestelle, die wegen Bauarbeiten von der Heinrich-Schütz-Allee an die Bassbergstraße verlegt wurde, zu dicht an der Kreuzung liege. Dies führe dort zu Rückstaus – auch hier möge die Stadt Abhilfe schaffen.

Für Unruhe im Beirat sorgte der aktuelle Bebauungsplan für den Stadtvillenpark Marbachshöhe. Es gebe Abweichungen von dem Konzept, das jüngst in einer Ortsbeiratssitzung präsentiert wurde, lautet die Kritik. So seien jetzt zehn statt elf Häuser geplant, die Häuser würden höher, drei- und viergeschossig mit Staffelgeschoss, der Abstand zur Straße betrage nur noch drei statt vier Meter, auch das Problem der Verschattung sei nicht gelöst. Die Stadt solle diese Diskrepanzen aufklären, verlangt der Ortsbeirat.

Geld für Stadtteilmuseum

Die Verteilung seiner Dispositionsmittel beschloss der Ortsbeirat wie folgt: 500 Euro gibt er für das geplante Stadtteilmuseum, 400 Euro für das Institut Lauterbad und 300 Euro für die Jugendarbeit des Welterbevereins. Jeweils 200 Euro veranschlagt er für Kränze zum Volkstrauertag und für die Kita „Die Knirpse“, je 150 Euro bekommen der Kleintierzoo Rammelsberg und die TSG Wilhelmshöhe.

Von Sabine Oschmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.