Stadt zur Gewerkschaftsforderung im Kita-Streik

Stadt zur Gewerkschaftsforderung im Kita-Streik: Mehrkosten bis zu 4,6 Mio. erwartet

Kassel. Ab heute wird in den Kindergärten der Stadt Kassel gestreikt. Wie viele der 33 städtischen Kindergärten betroffen sind, sagen weder die Gewerkschaft Verdi noch die Stadtverwaltung.

Die Stadt hat aber schon ausgerechnet, was auf die Eltern zukommen würde, wenn Verdi die Forderung nach zehn Prozent mehr Einkommen durchsetzen würde: Dann müssten die Kindergartengebühren pro Platz um 75 Euro im Monat steigen.

Insgesamt würde das für die Stadt Kassel Mehrkosten zwischen 3,8 Millionen und 4,6 Millionen Euro bedeuten, die durch die neuen Eingruppierungen und höhere Gehälter in den Sozial- und Erziehungsberufen verursacht würden. Wie Pressesprecher Ingo Happel-Emrich erklärt, würden allein etwa 3,4 Millionen Euro der erhöhten Personalkosten im Bereich der städtischen Kindertagesstätten anfallen.

Aufwertung ist das Ziel

Indes hat der Verdi-Bezirk Nordhessen erneut seine Beweggründe für den unbefristeten Streik erläutert. Es gehe vor allem um eine Aufwertung der sozialen Berufe und eine höhere Wertschätzung für die Beschäftigten.

Bereits mehr als 130 nordhessische Kitas wollten dem Streikaufruf folgen, stündlich würden es mehr, freute sich Verdi-Bezirksgeschäftführer Axel Gerland am Donnerstag.

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