Dreh für Mini-Staffel im August

"Mein Lokal, dein Lokal": Fünf Wirte aus dem Raum Kassel im TV-Wettstreit

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Dreh im „Riedesel“ in Großenritte: Am Tisch (von links) Rainer Holzhauer, Christine Rinklin, Antonio Iannibelli und Aykut Senli, dahinter stehend die Inhaber Ahmad und Haschmat Rabanizada.

Kassel/Baunatal. Im TV-Format „Mein Lokal – dein Lokal“ müssen Gastronomen Kollegen überzeugen. Demnächst sind fünf Wirte aus der Region dabei. Der Dreh für Kabel eins war ein großer Spaß.

Fünf Wirte aus der Region wetteifern in der TV-Reihe „Mein Lokal – dein Lokal“ um gute Noten von den Kollegen: Fünf Tage lang wurden sie vom Sender Kabel eins dabei begleitet, wie sie sich gegenseitig in die Töpfe und hinter die Kulissen ihrer Lokale gucken. Die Mini-Staffel wird voraussichtlich im Augustauf Kabel eins zu sehen sein.

Bei den Drehterminen haben sich Rainer Holzhauer (Der Grischäfer, Bad Emstal), Haschmat Rabanizada (Zum Riedesel, Baunatal), Christine Rinklin (Weidengarten, Ahnatal), Aykut Senli (Fulda-Terrassen, Kassel) und Antonio Iannibelli (Die Reblaus, Hann. Münden) offenbar gut verstanden. „Die Gruppe ist ganz nett“, sagen mehrere Teilnehmer, als sie am „Riedesel“-Tresen in Großenritte von Mitinhaber Ahmad Rabanizada hausgemachte Limo-Drinks serviert bekommen.

Schon den zweiten vollen Tag stehen die Gastronomen vor der Kamera – ein strammes Wochenprogramm. „Gestern war ich erst nachts um halb eins zu Hause“, berichtet Christine Rinklin. Tags zuvor hat sich die Runde im „Grischäfer“ in Bad Emstal bekochen lassen. Wie sich Mitinhaber Rainer Holzhauer dabei geschlagen hat, wird er erst zum Wochenfinale wissen.

Als das Fernsehteam die Eindrücke seiner Kollegen mit der Kamera eingefangen hat, war Holzhauer aus dramaturgischen Gründen nicht dabei. „Man weiß ja nicht, was die anderen dabei so reden“, sagt der Gastronom.

Dann waren die Rabanizada-Brüder im „Riedesel“ in Baunatal auf dem Prüfstand. Die Kollegenrunde hat sich am Tisch versammelt und findet lobende Worte über das Sportplatz-Lokal: „Wie findet ihr das hier? – Ganz schnuckelig; sieht gar nicht wie ein Vereinsheim aus.“ Während die Kameras draufhalten, fallen kritische Worte allenfalls über die Härte der polsterlosen Stühle.

Aufnahmeleiterin Samy Giray hat derweil andere Dinge im Blick: „Hast du dieses Shirt gestern auch angehabt?“ Die Abfolge der Szenen, die später zusammengeschnitten werden, muss logisch sein. Und immer wieder sind Wiederholungen der Tisch-Plaudereien fällig, bis die Kameraleute zufrieden sind: „Kann ich das bitte nochmal haben?“ Dann beugen sich die Teilnehmer über die „Riedesel“-Speisekarte: Mal sehen, was der Kollege à la carte alles zu bieten hat.

Als Ahmad Rabanizada in mehreren Kamera-Anläufen die Bestellungen aufnimmt, hat das Produktionsteam ganz klare Vorstellungen davon, was welcher Teilnehmer gern probieren möchte. Da lässt die TV-Dramaturgie für die Ausstrahlung im August offenbar keinen Spielraum für persönliche Gelüste.

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