Neubau und Umbau in Planung

BMW und Mercedes investieren in Kasseler Autohäuser

Kassel. Der Neuwagen-Verkaufsraum von BMW soll umgebaut werden, für Mercedes-Gebrauchtwagen ist sogar ein Neubau in Planung.

In diesen Tagen hat der bayerische Autobauer den Umbau seiner in die Jahre gekommenen Niederlassung an der Scharnhorststraße begonnen. Mercedes baut den Gebrauchtwagen ein neues Domizil.

Wie berichtet, wird der Neuwagen-Verkaufsraum von BMW bis zum Frühjahr für 1,5 Millionen Euro komplett erneuert. Gleichzeitig zieht die bislang räumlich getrennte Präsentation der Marke Mini in die Nachbarschaft der Stammmarke, sodass BMW und Mini künftig unter einem Dach angeboten werden.

Der jetzige Mini-Bereich wird neues Auslieferungszentrum. Im Zuge dieser Arbeiten werden für eine weitere halbe Mio. Euro Haustechnik und Feuerschutz erneuert sowie Erhaltungsarbeiten vorgenommen. Das Geschäft läuft wie gewohnt weiter, sagt der Leiter des Neuwagenverkaufs, Andrej Graff, und bittet für etwaige Beeinträchtigungen um Verständnis.

Beim Konkurrenten mit dem Stern wächst unterdessen der gut 30 Meter lange Verkaufspavillon für junge gebrauchte Fahrzeuge aus Stahl und Glas auf der Freifläche neben dem Hauptgebäude. Die Schweizer Emil-Frey-Gruppe, die die einstige Mercedes-Benz-Niederlassung an der Ecke Dresdner/Sandershäuser Straße im Mai vom Daimler-Konzern gekauft hat, will die Gebrauchten aus dem rückwärtigen Areal nach vorn an die Sandershäuser Straße holen. Wenn die Schweizer in einigen Jahren auf der gegenüber liegenden Straßenseite komplett neu bauen, soll der Pavillon demontiert und ins neue Haus integriert werden.

BMW beschäftigt in Kassel 150 Mitarbeiter und hat 2015 fast 1550 Neu-, und 1650 gebrauchte Fahrzeuge sowie 282 Motorräder verkauft. Der Mercedes-Benz-Händler hat knapp 200 Mitarbeiter und 2015 nach unbestätigten Informationen rund 1100 neue und 1600 gebrauchte Autos verkauft.

Rubriklistenbild: © dpa

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