Milky Chance gaben Benefizkonzert in der Freien Waldorfschule Kassel

Kassel. Üblicherweise finden in der Aula der Freien Waldorfschule Klassenspiele, Monatsfeiern, Schulaufführungen, Basare und gelegentlich auch Klassikkonzerte statt. Aber Sonntagabend war alles anders, oben am Brasselsberg:

Nicht gerade Ausnahmezustand, aber „ein großes Event“, wie Waldorfschulen-Geschäftsführer Jochen Henn betonte: Milky Chance hatte sich angekündigt und zwar für ein Benefiz-Konzert.

Mit dem Erlös aus dem Kartenvorverkauf werde, so Henn, ein Fonds für Schüler mit besonderem Förderbedarf eingerichtet. Die Idee, das Duo einzuladen, hatte die 13. Klasse, von denen einige mit Clemens Rehbein und Philipp Dausch befreundet sind.

Die vorgesehenen 600 Karten waren denn auch innerhalb weniger Tage an der Waldorfschule ausverkauft. Ab 17 Uhr füllte sich der Saal schnell. Vorne, an der Absperrung, drängelten sich gleich Kinder und Jugendliche. Aber alles ganz friedlich, heitere Gelassenheit und frohe Erwartung machten sich breit in dem stickig heißen Saal.

Gegen 18.10 Uhr traten Clemens Rehbein und Philipp Dausch dann auf, fast pünktlich. Sofort großer Jubel, Nebel-schwaben verteilten sich zischend auf der Bühne. Rehbein ist ja nicht gerade ein Mann großer Worte, nuschelt ein kurzes „Hallo“ und „Dann woll’n wir mal“ und los geht’s.

Sie spielten die Hits und Ohrwürmer ihrer CD „Sadneccessary“: das federleicht swingende „Stunner“, „Flashed Junk Mind“, „Recoming“, „Fairytale“ und das hypnotisch schöne „Running“.

Fotos vom Konzert

Milky Chance in der Freien Waldorfschule Kassel

Antonio Greger erweiterte das Duo zeitweilig zum Trio, um mit seiner Mundharmonika ganz unerhörte Akzente zu setzen. Milky Chance hatten auch einige ganz neue Songs dabei und gaben einen Vorgeschmack auf Künftiges. „Stolen Dance“ war der Höhepunkt des Konzerts, das in die Annalen der Kasseler Waldorfschule eingehen dürfte.

Von Andreas Gebhardt

Rubriklistenbild: © Gebhardt

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