Mit innovativer Beratung zu den eigenen vier Wänden

Aus dem Homeoffice: Die individuelle Beratung des Sparkassen ImmobilienCenters findet weiterhin in vollem Umfang statt – in diesen Tagen aber via Bildschirm.

Immobilien gelten in Deutschland als eine der wenigen Möglichkeiten, mit geringem Risiko Vermögen aufzubauen.

Doch auch vor dem Immobilienmarkt macht die Corona-Pandemie nicht Halt. Thomas Barth verantwortet die Immobilienfinanzierung der Kasseler Sparkasse und beantwortet Fragen zur Lage des Immobilienmarktes in Zeiten der Corona-Krise. 

Der Immobilienmarkt ist durch die Corona-Pandemie quasi eingefroren. Endet der Immobilienboom durch Corona?

Von einem Ende kann keine Rede sein. Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist weiterhin hoch. Auch in Zeiten von Corona finden Makler- und Notartermine statt, wenn auch mit Einschränkungen. Natürlich gibt es Käufer, die erstmal die wirtschaftliche Entwicklung abwarten. Doch die meisten wünschen sich weiterhin die eigene Immobilie und nutzen die qualifizierte Beratung der Kasseler Sparkasse.

Wie sieht es aktuell mit der Wertentwicklung aus?

Ein großer Teil unserer Kunden will die Immobilie selbst nutzen. Daher ist die mögliche Wertentwicklung der nächsten Jahre nicht das entscheidende Kriterium. Unabhängigkeit, Sicherheit im Alter und Mietfreiheit sind die wesentlichen Motive. Durch die immer noch sehr günstigen Zinsen steht der Immobilienerwerb für viele offen.

Wie beeinflusst Corona diese Entwicklung?

Immobilien sind Sachwerte und waren in Krisenzeiten immer gefragt. Auch Kapitalanleger mit dem Fokus auf Sicherheit, legen aktuell ihr Geldvermögen verstärkt in Immobilien an. Dieser Markt ist in unserer Region schon sehr lang aufgrund der vergleichsweise günstigen Preise heiß begehrt. Insbesondere für Mehrfamilienhäuser sind Wartelisten der potentiellen Käufer lang.

Wohnungssuchende und potenzielle Hauskäufer sind ebenso vorsichtig geworden wie die Anleger und Verkäufer. Die Kaufkraft sinkt, der Liquiditätsbedarf steigt. Was raten Sie Käufern und Verkäufern in Krisenzeiten?

Wir raten unseren Kunden, auf die qualifizierte und ganzheitliche Finanzierungsberatung der Kasseler Sparkasse zu setzen. Die gewährt eine langfristige Planungssicherheit unter Berücksichtigung größtmöglicher Flexibilität bei der Rückzahlung und dauerhafter Absicherung der Immobilien- und Lebensrisiken. Das zahlt sich insbesondere in Krisenzeiten aus, wenn nicht alles rund läuft.

Warum hat die individuelle Beratung eine so hohe Bedeutung?

Eine Immobilienfinanzierung ist nicht eben mal einen Kredit aufnehmen. Hier braucht es eine ganz individuelle Analyse der Immobilie, der eventuellen zusätzlichen Investitionen und der monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Der größte Schwerpunkt unserer Beratung liegt auf der persönlichen Einschätzung und Gewichtung der Themen Sicherheit, Flexibilität und Einbindung von Fördermitteln. Die Investition in Immobilien hat immer einen langfristigen Horizont. Wenn Sie Ihre (Traum-) Immobilie gefunden haben, über ein solides Einkommen verfügen, einen sicheren Arbeitsplatz haben, dann werden wir diese auch heute gemeinsam zukunftssicher finanzieren.

Wie ist die aktuelle Situation für angehende Bauherren? Sehr herausfordernd. Zurzeit entstehen häufig Engpässe bei der Materialbeschaffung und teilweise fehlen auch Handwerker. Das kann zu erheblichen Verzögerungen im Baufortschritt führen. Bei der Finanzierung von Neubauvorhaben federn wir dieses Risiko mit einem sehr großzügigen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten bereithaltungszinsfreier Zeit ab.

Wie sieht Ihre tägliche Arbeitspraxis in Zeiten des Kontaktverbots aus?

Normalerweise führen wir monatlich rund 500 persönliche Beratungsgespräche mit unseren Kunden zum Thema Immobilienfinanzierung. Um den sehr komplexen Fragestellungen einer Immobilienfinanzierung gerecht zu werden, haben wir in unserer Beratung sehr schnell die Bildschirmberatung eingesetzt. Der Kunde telefoniert mit dem Berater und sieht auf seinem eigenen Bildschirm den Bildschirm des Beraters. Auf diesem entsteht, wie bei einem persönlichen Beratungsgespräch in der Kasseler Sparkasse, sein individuelles Finanzierungskonzept.

Eine Krise ist auch immer eine riesige Chance für Entwicklungen. Wie sieht das bei der Kasseler Sparkasse im Immobilienbereich aus?

Wir pilotieren gerade exklusiv für unsere Finanzierungskunden eine eigens dafür entwickelte BaufiApp. Der Kunde kann damit die erforderlichen Unterlagen bequem mit dem Handy fotografieren und direkt für den Berater hochladen. Gleichzeitig sieht er immer den aktuellen Status seiner Finanzierung: Von der Vollständigkeit der Unterlagen über die Genehmigung der Finanzierung und dem Vertragsversand bis hin zur Kaufpreiszahlung. So ist der Kunde immer auf dem aktuellen Stand und kann sämtliche Unterlagen digital einreichen.

Zukunftsfähiges Bauen oder nachhaltige energetische Sanierung – welche Leistungen bieten Sie Ihren Kunden diesbezüglich an?

Für Privatkunden beraten und beantragen wir alle wohnwirtschaftlichen Programme im Rahmen eines energieeffizienten Neubaus, einer energetischen Sanierung einer bestehenden Immobilie, einer Reduzierung von Barrieren und des Einbruchschutzes sowie des Erwerbs für eigengenutzten Wohnraum. Die Inanspruchnahme des Baukindergeldes wird ebenfalls von uns geprüft und in unterschiedlichen Formen in die Finanzierung eingebunden. Dies kann eine schnellere Rückzahlung sein, damit Zinskosten gespart werden, oder es wird in zusätzliche Zinssicherheit in der Zukunft investiert. Es kann auch als Instandhaltungsrücklage für kommende Reparaturen angespart werden.

Die Vielzahl der Anträge scheint kompliziert.

Die wohnwirtschaftlichen Programme haben in den vergangenen Jahren an Komplexität zugenommen. Da sie gleichzeitig auch an Attraktivität für den Kunden deutlich zugelegt haben, bauen wir sie auf Wunsch in jede Finanzierung mit ein. Sie zeichnen sich nicht nur durch sehr günstige Zinssätze aus, sondern bieten in den meisten Programmen auch erhebliche Zuschüsse, bis zu 40 Prozent des KfW-Finanzierungsvolumens. Damit sind sogar negative Effektivzinsen für die ersten zehn Jahre der Finanzierung möglich, wenn man die hohen Tilgungszuschüsse einrechnet. Das heißt: Die Kunden zahlen weniger Geld zurück, als sie ausgezahlt bekommen haben. Obwohl der nominale Zins in einigen Programmen aktuell bei 0,75 Prozent pro Jahr liegt.

Welche Tendenz sehen Sie für die Zukunft auf dem Immobilienmarkt?

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Nach der Krise kann es sogar zu einem Nachholeffekt kommen. Daher ist es bisher auch nicht zu fallenden Preisen, sondern eher zu einer Verlangsamung des Anstiegs gekommen. Bauzinsen sind auf ein Allzeittief gesunken. Selbst diese schwere Krise zeigt, dass die Immobilienbranche vergleichsweise krisenfest ist. Deshalb unser Rat: Suchen Sie frühzeitig unsere Beratung, lassen Sie uns gemeinsam den finanziellen Rahmen abstecken und die passende Immobilie für Sie finden – entweder im persönlichen Beratungsgespräch oder digital. 

Thomas Bath im Homeoffice

Thomas Barth, zurzeit im Homeoffice:

Ich erlebe gerade eine vollkommen neue Arbeitswelt. Trikot statt Anzug, Familie statt Kollegen, digital statt analog. Was mich am meisten überrascht ist, mit welcher Begeisterung sowohl Kunden als auch Kollegen neue Wege in der Beratung beschreiten, und das mit großem Tempo. Bei aller Kontaktbeschränkung und Vorsichtsmaßnahmen als Schutz vor dem Virus sind wir alle ein großes Stück weiter zusammengerückt – getreu unseres Mottos #gemeinsamdadurch. Mein ganz persönliches Highlight beim Arbeiten von Zuhause: Der Rasierer hat mal Pause!

Hintergrund 

Thomas Barth (Abteilungsleiter Immobilienfinanzierung der Kasseler Sparkasse).

Die Kasseler Sparkasse ist als größtes nordhessisches Kreditinstitut eng mit der Region verbunden und mit fast 1.000 Beschäftigten ein bedeutender Arbeitgeber in und um Kassel. In 45 Beratungscentern, sieben Firmenkundencentern und einem Private-Banking- Center beraten die Experten der Kasseler Sparkasse bei allen Finanzangelegenheiten. Die flächendeckende Versorgung mit Bargeld und automatisierten Services rund um das Konto sind mit 52 zusätzlichen SB-Standorten gewährleistet. Das umfassende digitale Angebot der Kasseler Sparkasse ermöglicht es, Bankgeschäfte auch rund um die Uhr über die Internet-Filiale und die Sparkassen-App zu erledigen.

Immobilienfinanzierung der Kasseler Sparkasse: 

In der Immobilienfinanzierung der Kasseler Sparkasse sind rund 20 Berater für ihre Kunden im Einsatz. An drei Standorten in Stadt und Landkreis Kassel ermöglichen sie jährlich mehr als 1.300 Immobilienfinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 250 Millionen Euro. 

Kontakt: 

Sparkassen ImmobilienCenter 

Wolfsschlucht 1, 34117 Kassel 

Telefon: 0561 / 712 45 55 55 

immobilien.sparkasse.de

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