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Neuer Bioladen in der Markthalle eröffnet

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Sind neu in der Markthalle: (von links) Kim Marsh, Moritz von Galen und Astrid Müller verkaufen bei „Schmackes“ Bioprodukte, darunter befindet sich ein großes Käsesortiment.
Kassel: Sie sind neu in der Markthalle: (von links) Kim Marsh, Moritz von Galen und Astrid Müller verkaufen bei „Schmackes“ Bioprodukte, darunter befindet sich ein großes Käsesortiment. © Dieter Schachtschneider

In der beliebten Markthalle von Kassel stehen einige Änderungen an. Kunden können hier nun im Bio-Markt einkaufen.

Kassel – „Wir hatten schon Durchhänger, aber mit dem Start der „Taqueria“ hat sich das geändert“, sagt Matthias Tunnemann, Geschäftsführer der Markthalle in Kassel. Er und Marktleiterin Juliane Rübner sagen, dass sie das Jahr 2022 optimistisch beenden.

Am Freitag (25. November) hat wieder ein neuer Stand im Erdgeschoss der Markthalle eröffnet. Direkt neben der mexikanischen „Taqueria“ hat „Schmackes“ einen Stand mit Biokäse, Milch, Müsli und Aufstrichen eröffnet. „Schmackes“ betreibt seit 2015 in der Erzbergerstraße im Schillerviertel einen Bioladen mit Vollsortiment und Mitgliedermodell.

Kassel: Bio-Laden mit Mitgliedermodell kommt jetzt auch in die Markthalle

Bislang habe man 450 Mitglieder, die die Lebensmittel günstiger bekommen, sagt Chefin Astrid Müller. Sie hofft, dass „Schmackes“ durch den Stand in der Markthalle einem breiteren Publikum bekannt wird. „Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen bei den produzierenden Betrieben. Wir versuchen aber auch, selbst ein guter Arbeitsort zu sein“, sagt Müller.

In der Markthalle seien sie und ihre Mitarbeiter jedenfalls sehr gut von den Kollegen aufgenommen worden. „Es tut sich viel im Moment“, beschreibt Marktleiterin Rübner die Situation. Die „Speisekammer“ hat am heutigen Samstag zum Beispiel das letzte Mal geöffnet. Aber man habe bereits einen Nachmieter für die Fläche. Dort werde es künftig einen Gastronomen mit türkisch-mediterraner Küche geben.

Aus für Floristen in Kassel: In der Markthalle wird es erstmal keine Blumen mehr geben

Auch in der „Käseglocke“ gebe es aus altersbedingten Gründen einen Wechsel. Auf die Fläche, auf der bis vor wenigen Wochen der Blumenladen war, wird demnächst ein Eiscafé eröffnen. Rübner wäre froh, wenn sie wieder einen Floristen für die Markthalle drinnen finden würde. Im Außenbereich gibt es nach wie vor einen Blumenstand. Bis Ende des Jahres werde der „Grischäfer“ auch seine Sieben-Tages-Menüs (gekocht und vakuumiert) in der Markthalle anbieten.

Derzeit gebe es sieben Leerstände auf beiden Etagen. In der Adventszeit werden diese Flächen jungen Unternehmern kostenlos zur Verfügung gestellt. Dort werden zum Beispiel Keramik und Fossilien verkauft. „Wer sich bei uns ausprobieren möchte, ist herzlich willkommen“, sagt Geschäftsführer Tunnemann. Man stelle die Fläche vorübergehend mietfrei zur Verfügung. Notfalls könne man auch eine Theke ausbauen, falls dies erforderlich sei.

Markthalle im Advent: In Kassel können Kinder zum basteln kommen

Die Zielsetzung sei, dass man neben dem Erhalt der Stammkunden auch ein neues Publikum für die Markthalle gewinne, so Tunnemann. Mit den Neueröffnungen von der „Taqueria“ und „Schmackes“ sei man auf einem guten Weg.

Für Familien mit Kindern bietet die Markthalle an jedem Samstag in der Adventszeit (bis zum 17. Dezember) von 8.30 bis 13.30 Uhr in der Kinderecke betreutes Basteln an. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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