1400 Menschen protestierten in Kassel gegen TTIP

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Kassel. 1400 Menschen haben sich am Samstagnachmittag auf dem Kasseler Königsplatz versammelt, um gegen das Freihandelsabkommen TTIP zu protestieren.

TTIP steht dabei für das Transatlantische Freihandelsabkommen (englisch Transatlantic Trade and Investment Partnership). Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Aushandeln der Bedingungen dieses Vertrages führt immer wieder zu öffentlichen Protesten. Einer der größten Kritikpunkte: Die Verhandlungen sind den Gegnern nicht transparent genug. Man wolle nicht zulassen, dass TTIP bestehende demokratische Grundrechte, Arbeitnehmerrechte, soziale Standards und Umweltschutzrichtlinien antastet, so Simon Aulepp (Linke) bei der Kundgebung auf dem Königsplatz.

Am Bebelplatz im Vorderen Westen versammelten sich zuvor die Teilnehmer der Demonstration „Freihandelsabkommen stoppen“. Mehrere Polizeiwagen begleiteten die Demonstranten. „Handeln soll fair sein, Haie sollen im Meer sein", ertönte es während der Demo in Richtung Innenstadt. Mit Blasmusik und Gesang wurde für fairen Handeln und gegen TTIP Stimmung gemacht. Der Protestzug bestand aus etwa 300 Teilnehmern und bewegte sich  mit „Anti-Kapitalista“-Rufen über die Friedrich-Ebert-Straße zum Königslatz.

Unter den Demonstranten war auch Regula Rickert vom Nordhessischen Bündnis „Freihandelsabkommen stoppen!“. Sie zählte einige Details zu TTIP und der Kasseler Demonstration auf. Laut Rickert haben insgesamt 3,3 Milionen Menschen bereits die Unterschriften-Aktion gegen TTIP unterzeichnet.

Demonstration in Kassel gegen TTIP

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