80.000 Gäste sollen pro Jahr kommen

15.000 besuchten am Wochenende die neue Grimmwelt in Kassel

Kassel. Riesenandrang in der Grimmwelt auf dem Weinberg: Am zurückliegenden Eröffnungswochenende inklusive der Kasseler Museumsnacht haben an drei Tagen bereits 15.000 Menschen das neue, dem Wirken der Brüder Grimm gewidmete Ausstellungshaus besucht.

Damit ist schon jetzt ein gutes Fünftel der Besucherzahl erreicht, die im Vorfeld von Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) mit 80.000 Besuchern pro Jahr anvisiert worden war.

Am Samstag zur Kasseler Museumsnacht, dem ersten Öffnungstag für alle, nahmen die Gäste Wartezeiten von bis zu zwei Stunden in Kauf, um die Grimmwelt endlich in Augenschein nehmen zu können. Das 20-Millionen-Euro-Haus, das auch das ehemalige Kasseler Brüder-Grimm-Museum aufgenommen hat, war in nur zwei Jahren Bauzeit entstanden.

Das Urteil der ersten Besucher fällt mit großer Mehrheit begeistert aus. Nicht nur die spannende Architektur des aus hellem Sandstein errichteten Hauses inmitten des Weinbergparks gefällt. Auch die interaktive Ausstellung kam bei den ersten Gästen - darunter viele Familien mit Kindern - gut an. Bereits zum gestrigen ersten regulären Öffnungstag waren viele Gäste von auswärts gekommen. „Wir sind überwältigt von einem so großen Zuspruch und freuen uns sehr, dass die Grimmwelt den Menschen gefällt“, sagt Kassels Kulturamtschefin Dorothée Rhiemeier. „Wir hatten unisono eine positive Resonanz auf die Eröffnung, auch in den Medien.“ Es gab Beiträge in den Tagesthemen und dem heute-journal ebenso wie in der Fachpresse. „Wir möchten mit der Grimmwelt ein unterschiedliches Zielpublikum ansprechen, Wissenschaftler ebenso wie Familien mit Kindern, und ich denke, das ist uns gelungen.“ Auch die Geschäftsführerin der Grimmwelt, Susanne Völker, ist zufrieden: „Der positive Zuspruch der ersten Besucher war enorm.“

Eröffnung der Grimmwelt

Museumsnacht in Kassel

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