Kretschmer: Krissi sei ein sehr sympatischer, hübscher Mensch

Die 23-jährige Krissi ist die erste Shopping Queen aus Kassel

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Krissi ist die Shopping Queen aus Kassel.

Kassel. Ihr Style ist bunt, kreativ und hebt sich von der Masse ab: Das war letztendlich für die 23-jährige Krissi ausschlaggebend, um sich den Titel der ersten Shopping Queen aus Kassel zu sichern.

Krissi bekam beim abschließenden Besuch in Berlin von Modedesigner und Juror Guido Maria Kretschmer acht von zehn möglichen Punkten. Die Auszubildende zur Maßschneiderin setzte sich damit am Freitag in der letzten von vier Folgen aus der Documenta-Stadt vor die drei weiteren Kandidatinnen. Die Sendungen standen unter dem Motto „Rock around the clock – starte mit deinem Lieblingsrock in den Frühling“.

Krissi hatte sich für einen bauschigen weißen Rock im Stil des vergangenen Jahrhunderts entschieden. 170 Euro hatte sie von ihren 500 Euro Shopping-Geld dafür ausgegeben. Dazu kombinierte sie eine Lederjacke in altrosa und darunter ein schlichtes Shirt.

„Shopping Queen“-Kandidatin Kristin (links) beim Einkauf mit ihrer Schwester Inga in Kassel. Foto: Vox / Constantin Entertainment

Bei Krissi spüre man die Leichtigkeit und vor allem die Lust auf Neues. Das fühlt sich an wie Frühling. Der Look sei sehr individuell und eher unkonventionell, so das Urteil von Modedesigner und Juror der Sendung Guido Maria Kretschmer. Dieser weiße Etagen-Rock und die braunen Stiefel dazu, das ist ein bisschen Romantik- und Boheme-Style. Die 23-Jährige ist 1,74 Meter groß und 70 Kilo schwer. Aus Kretschmers Sicht hatte die angehende Maßschneiderin das Motto der Sendung gut getroffen: „Sie hat den Frühling nicht nur auf dem Kopf, sie hat den Frühling überall“, sagte der Juror. Kretschmer spielte damit auf Krissis kunstvolle Frisur mit echten Blumen an. In einem Haarkranz hatte sie ihre langen Dreadlocks um den Kopf gelegt, dazu echte Ginster-Blüten im Haar.

Auch abschließend blieb Kretschmer nur anzumerken: Krissi sei ein sehr sympatischer, hübscher Mensch mit einem zauberhaften Lächeln.

Als Gewinn bekam die Shopping Queen 1000 Euro. Mit denen will sie jetzt erstmal feiern gehen, sagte die jüngste der Kandidatinnen.

Außerdem hatten an den in Kassel aufgezeichneten Sendungen die 30-jährige kaufmännische Angestelle Anja (Platz 4), die 54-jährige Erzieherin Petra (Platz 2) und die 43-jährige Hausfrau Karin (Platz 3) teilgenommen.

Gab es nach den Bewertungen der Kandidatinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Petra und Krissi, Sorgte Juror Kretschmer für die endgültige Entscheidung.

Im Interview mit der HNA hatte Krissi nach den Dreharbeiten gesagt: „Man stellt es sich daheim auf dem Sofa viel leichter vor. Wenn man dann selbst durch die Gegend rennt, ist es schwieriger. Es gibt eben auch Regeln, an die man sich halten muss.“

"Shopping Queen" in Kassel: So kauften die Kandidatinnen ein

Die Auszubildende zur Maßschneiderin näht sonst auch manchmal ihre Kleidungsstücke selbst. Kreativität, die sie auch für ihren Beruf braucht, wurde auch bei der Auswahl ihres Outfits deutlich. Zu Krissi passe der außergewöhnliche Look super, so Kretschmer. Aber er selbst hätte es nicht unbedingt ausgesucht.

Die Outfits der anderen Kandidatinnen scheiterten vielfach daran, dass sie dem Juror nicht frühlingshaft genug erschienen. Ein Lederrock gehe beispielsweise gar nicht, so Kretschmer.

Bis sie als Kandidatin bei Shopping Queen genommen worden sei, habe es ein Jahr gedauert, sagte die Kandidatin im Interview. Kassel sei nicht so groß, da habe es bestimmt viele Bewerber gegeben.

Auch das Resümee am Ende der Sendung zu Kassel fiel wohlwollend aus: Die Sendung sei meistens in größeren Städten unterwegs. Aber man merke, dass es besonders kleinere Städte, wie beispielsweise Kassel, das Potenzial hätten für die ganz besonderen Looks.

Wer die Dienstags-Folge von "Shopping Queen" verpasst hat, kann sie hier kostenlos im Internet bei Vox ansehen.

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