Wegen Flüchtlingsheim

AfD-Politiker Mattis zeigt Kassels Oberbürgermeister Geselle an

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Manfred Mattis (AfD, r.) wirft dem Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) Veruntreuung vor.

Kassel. Strafanzeige gegen den Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) hat jetzt Manfred Mattis – Mitglied der Kasseler AfD – gestellt. Er wirft dem Stadtoberhaupt Veruntreuung vor.

Im Zusammenhang mit dem ungenutzten Flüchtlingsheim am Kasseler Akazienweg, für das die Stadt Kassel bis 2024 acht Millionen Euro Miete an den Eigentümer zahlt, wirft er dem Stadtoberhaupt Veruntreuung vor.

Die Kasseler Staatsanwaltschaft bestätigt auf HNA-Anfrage den Eingang einer Strafanzeige im Zusammenhang mit dem als Flüchtlingsheim geplanten Neubau, der wegen rückläufiger Flüchtlingszahlen leersteht. "Den Namen von Beschuldigten nenne ich aber grundsätzlich nicht", sagt Sprecher Götz Wied. Mattis, der bei der Bundestagswahl als Direktkandidat für den Wahlkreis Kassel angetreten war, hatte unserer Zeitung mitgeteilt, dass es sich um Geselle handelt.

Vor einer Woche hatte die Stadt bereits selbst Anzeige gegen die AfD gestellt. Die Stadt warf der Partei Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung vor. Anlass war eine AfD-Presseerklärung zur Flüchtlingsunterkunft im Kasseler Akazienweg.

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