Aufsichtsrat beschließt Investition von 350.000 Euro  

Deutlich steiler: Kasseler Auebad bekommt eine 60 Meter lange Turbo-Rutsche

+
So ähnlich wird es werden: Wie beide Rutschen in Realität aussehen können, zeigt dieses Hamburger Hallenbad. Bei der gelben Rutsche handelt es sich um die rasante Turbo-Rutsche.

Jetzt ist es auch offiziell: Am Donnerstag hat der Aufsichtsrat der Städtischen Werke AG beschlossen, dass das Auebad eine zweite Rutsche bekommt.

Voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2019 wird im Kombi-Bad an der Fulda eine neue Turbo-Rutsche entstehen. Für diese neue Attraktion im Auebad investieren die Städtischen Werke rund 350.000 Euro, so Pressesprecher Ingo Pijanka.

Die neue Turbo-Rutsche wird die bestehende, 116 Meter lange Breitreifen-Rutsche ergänzen. Mit einer Länge von etwa 60 Metern wird sie zwar etwas kürzer, weniger kurvenreich, vor allem aber deutlich steiler sein als ihre Schwester. Für Action bei der rasanten Fahrt sollen Spezialeffekte und Besonderheiten wie eine Zeitmessanlage sowie verschiedene Lichteffekte sorgen.

„Mit der geplanten Turbo-Rutsche wollen wir das Auebad noch attraktiver machen, besonders für ältere Kinder und Jugendliche“, so Oberbürgermeister Christian Geselle, Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Werke. So werde eine Zielgruppe erreicht, die aus dem Kreis der regelmäßigen Nutzer der Breitreifen-Rutsche gewissermaßen herausgewachsen ist und deren Stimme in vielen Familien ein großes Gewicht für den Besuch eines Schwimmbades hat. „So wird das Auebad noch mehr ein Ort für die ganze Familie“, sagte Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke.

Es handelt sich hierbei um ein Archiv-Video. Es ist vor der Eröffnung im Jahr 2013 entstanden. 

Wie beim Bau einer Großrutsche üblich, werde auch die neue Turbo-Rutsche individuell für das Auebad konzipiert. Eine komplette Neuentwicklung ist das Projekt jedoch nicht: Vorausschauend sind bereits bei der Planung der großen Reifenrutsche Möglichkeiten für eine Erweiterung der Anlage berücksichtigt worden. Dadurch werde die Erweiterung des Auebads um die zweite Rutsche ohne größeren baulichen Aufwand möglich. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2019 geplant.

Hersteller hat auch Rutsche für Treppenstraße konstruiert 

Bei dem Hersteller der Rutsche handelt es sich übrigens um die renommierte Firma Wiegand Maelzer aus Rasdorf (Landkreis Fulda), die bereits die erste Rutsche für das Auebad gebaut hat. Das Unternehmen hat auch die 70 Meter lange Eisrutsche für die Kasseler Treppenstraße konstruiert, die seit Donnerstagabend dort aufgebaut wird.

Während das Unternehmen, das Niederlassungen in Peking und den USA hat, Wasserrutschen bereits für Bäder und Parks auf der ganzen Welt gebaut hat, handelt es sich bei der Eisrutsche um eine Premiere. Die Eisrutsche für den Kasseler Weihnachtsmarkt ist somit ein Unikat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.