Im Frühjahr ist Schluss

Auf Schnäppchen-Jagd in Kassel: Räumungsverkauf in der Sportarena

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Räumungsverkauf: Eine groß angelegte Rabattaktion lockt viele Kasseler in den Laden.

Kassel. Pullover für 42 statt 60 Euro, Jogging-Hosen für 30 statt 45 Euro und Schlittschuhe für 50 statt 70 Euro. In der Sportarena ist die Hölle los. Unzählige Kunden reißen sich um die Schnäppchen.

Die saftigen Rabatte werden auf großflächigen Plakaten in den Schaufenstern angepriesen. Eine Ersparnis von 20 bis zu 50 Prozent ist möglich. Der Räumungsverkauf schließe außerdem das gesamte Warensortiment mit ein. Angefangen bei den klassischen Laufschuhen bis hin zu den immer dringender benötigten Winterjacken. 

Diese Gelegenheit auf ein Schnäppchen lockt viele Kasseler zum Stöbern in den Laden. Doch auch für diese Jahreszeit untypische Sportartikel werden nachgefragt. So kaufte Nico Stukenbrock (24) – neben klassischer Trainingskleidung – mehrere Badmintonschläger und passende Sportschuhe. „Einerseits für den Unisport und andererseits kommt der nächste Sommer ganz bestimmt“, sagt Stukenbrock.

Außer ihm waren noch zahlreiche andere Besucher und Interessierte auf den drei Etagen unterwegs, die – neben der Sportarena selbst – auch eine Reno Filiale beherbergen. Auch hier hat der Räumungsverkauf begonnen. Als Folge des Auskaufs hat der Schuhmarkt täglich nur noch von 9.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Einen großen Andrang gab es insbesondere in den verschiedenen Schuhabteilungen im Eingangsbereich der Sportarena. Hier sind die Verlockungen besonders groß: Fußballschuhe für 70 statt 100 Euro, Laufschuhe für 77 statt 110 Euro und Winterschuhe für 103 statt 129 Euro. 

Auch im Untergeschoss war die Nachfrage groß: So übten hier die mit verschiedenen Jacken gefüllten Kleiderstangen, die größte Anziehungskraft auf die Kunden aus. Hier sind besonders die Winterjacken gefragt. Reduzierungen von 200 auf 140 Euro und von 220 auf 154 Euro für eine Markenjacke, verführen zum Kauf.

Im Frühjahr ist Schluss

Im nächsten Frühjahr wird die Sportarena endgültig ihre Tore in Kassel schließen. Es gebe für den Standort Kassel „keine Möglichkeit für einen weiteren Betrieb“, berichtet der Sprecher des HBC-Konzerns, zu dem – neben der Sportarena – auch die Galeria Kaufhof Filialen gehören. Eine Entscheidung über die weitere wirtschaftliche Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Kaufhalle, steht somit noch immer aus.

Von Steven Vorphal

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