70.000 Fahrzeuge fahren dort jeden Tag

Baustelle Altmarkt in Zahlen: Umbau der Kreuzung hat große Dimensionen

Ab Montag sollen fast alle Fahrbahnen wieder frei sein: Die starken Behinderungen sollen am Altmarkt ein Ende haben. Nur für den Aufbau der neuen Ampelanlage werden noch jeweils kurzzeitig einzelne Spuren gesperrt. Foto: Fischer

Kassel. Fast 60 Jahre hatte der Altmarkt auf dem Buckel, bevor im vergangenen Sommer mit einem umfassenden Umbau begonnen wurde. In Zahlen stellen wir das noch bis Herbst laufende Bauvorhaben und seine Geschichte vor.

4,6 Kilometer Kabelschutzrohre wurden unter dem Knotenpunkt verlegt.

17 Monate wird bereits am Altmarkt gebaut. Die ersten Arbeiten hatten im April 2014 begonnen. In den kommenden Wochen sollen die letzten Arbeiten fertiggestellt werden.

50 neue Gullys sorgen auf der Kreuzung dafür, dass das Regenwasser abfließt.

79 Sekunden Wartezeit sollen Autofahrer nach der Fertigstellung der neuen Ampelanlage durchschnittlich benötigen, um die Kreuzung zu passieren. Dies hatten Gutachter im Auftrag der Stadt Kassel errechnet. Vor dem Umbau waren es im Schnitt 78 Sekunden Wartezeit.

Kritiker befürchten durch den Wegfall der Fußgängerunterführung aber deutlich längere Wartezeiten.

500 Quadratmeter Grünflächen wurden rund um den Altmarkt neu angelegt.

800 Meter Natursteinpflasterstreifen wurden am Rand der Fahrbahnen verlegt.

1850 Meter lang sind die neu gesetzten Bordsteine an dem Knotenpunkt.

2200 Kubikmeter Füllmasse waren nötig, um die Fußgängerunterführungen am Altmarkt zu schließen. Dies entspricht dem Volumen von 27 Omnibussen.

4300 Quadratmeter beträgt die Fläche, auf der neue Betonplatten verlegt wurden. Dies entspricht in etwa der Fläche von zwei Eishockeyspielfeldern.

5950 Kubikmeter Erde und Material wurden insgesamt für die Baustelle bewegt. Dies entspricht dem Rauminhalt von zwei olympischen Schwimmbecken.

12.900 Quadratmeter: Auf dieser Fläche erstreckt sich die neue Asphaltdecke.

70.000 Fahrzeuge fahren im Schnitt täglich über den Altmarkt. Bei ihrem Bau im Jahr 1957 war die seinerzeit modernste Kreuzung Europas nur für maximal 30.000 Autos täglich ausgelegt worden. Durch die starke Belastung war die Kreuzung marode geworden.

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