Glasfaserkabel verlegt  – Arbeiten an Fassade dauern an

Baustelle am Kasseler Königstor dauert noch bis zu den Sommerferien

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Glasfaserkabel verlegt: Zumindest ein kleiner Teil der Baustelle im Königstor ist abgeschlossen. Bis zu Beginn der Sommerferien sollen alle Bauzäune vor den Städtischen Werken im Königstor verschwinden.

Kassel. Wird diese Baustelle irgendwann noch einmal verschwinden? Nicht nur Bewohner des Königtors haben daran Zweifel.

Der weiß-rote Bauzaun, der seit Anfang 2016 vor dem Verwaltungsgebäude der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH (KVV) im Königstor steht, wird wohl noch bis zum Beginn der Sommerferien bleiben. Das teilt Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke, auf Anfrage mit.

Die Sanierungsarbeiten an dem Verwaltungsgebäude haben sich ein weiteres Mal verzögert, weil die Verantwortlichen bei den Städtischen Werken sich zwischenzeitlich dazu entschlossen hätten, die Baustellenphase auch zu nutzen, um Glasfaserkabel zu verlegen, so Pijanka.

Man könne der Bevölkerung schließlich nicht zumuten, den Bereich vor dem Gebäude in zwei Jahren erneut aufzureißen, um die Kabel dann zu verlegen. Dafür war auch noch die Straße vor den benachbarten Häusern in Richtung Friedrichstraße aufgerissen worden.

Das Verlegen der Kabel sei sehr aufwendig gewesen, weil sich im Königstor ein Umspannwerk befindet, so Pijanka. Die Kabel, die die Innenstadt versorgen, verliefen in dem betroffenen Bereich. Deshalb habe man ganz genau hinschauen müssen. Die Glasfaserkabel sind nun aber verlegt und die Straße ist bereits wieder gepflastert. Ab Anfang nächster Woche werde man dann die Arbeiten an der Fassade fortsetzen. Dort werde an den Stützen zwischen den Fenstern Naturstein angebracht.

Die Sanierungsarbeiten an dem Verwaltungsgebäude, die ursprünglich bis Ende 2016 abgeschlossen sein sollten, hatten sich wiederholt verzögert. Ursache dafür sei unter anderem der schlechte Zustand der Betonstützen im Keller des Gebäudes gewesen. Der Beton sei im Laufe der Jahre stärker durch Tausalz angegriffen worden als angenommen. Das habe zur Folge, dass bei den Sanierungsarbeiten wesentlich tiefer gegangen werden müsse, um die Betonstruktur zu sanieren, so der Sprecher.

Die Kälte nach Weihnachten 2016 habe zudem dafür gesorgt, dass im Keller nicht betoniert habe werden können. Dieser Umstand habe allein für eine Verzögerung von zwei Monaten geführt.

Hinzu komme, dass während der Arbeiten festgestellt worden sei, dass auch der Kanal der Städtischen Werke saniert werden müsse, sagt Pijanka. Über die Höhe der Sanierungskosten macht das Versorgungsunternehmen keine Angaben.

Der KVV-Firmensitz am Königstor ist zugleich Anlaufstelle für Kunden der Städtischen Werke AG und der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG).

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