Viel Arbeit reingesteckt 

Betreiber will Bar abgeben: Nachfolger für "Beiunz" an Wilhelmshöher Allee gesucht 

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Gibt das „Beiunz“ nur schweren Herzens ab: Demiro, derzeitiger Besitzer der Bar an der Wilhelmshöher Allee, sucht einen Nachmieter.

Der Besitzer der Kasseler Bar "Beiunz" muss Abschied nehmen von seiner Bar an der Wilhelmshöher Allee; er sucht nun einen Nachmieter.

„Kaffee am Morgen unter dem Kirschbaum, abends grillen auf der Terrasse und nachts tanzen und Cocktails trinken: Das „Beiunz“ an der Wilhelmshöher Allee ist nicht nur ein Café, sondern auch eine Bar und ein Ort für jedermann“, sagt Betreiber Demiro, der mit bürgerlichem Namen Ersan Demirsoy heißt.

Doch jetzt sucht der 38-Jährige für seinen Laden an der Wilhelmshöher Allee einen Nachfolger. Er will sich in Zukunft voll und ganz auf sein zweites Restaurant, das Pacos Tacos am Weinberg, konzentrieren.

„Ich musste mich von einem Baby trennen, denn beide Läden wären zu viel gewesen“, sagt er. Auch die Zeit mit seiner Familie habe ihm gefehlt. Seit November hat er die Bar wegen der Doppelbelastung nur noch am Wochenende betrieben, denn normalerweise öffnete das „Beiunz“ auch von Montag bis Freitag seine Türen. Eigentlich hatte der Kasseler den Laden im Sommer 2017 zum Spaß aufgemacht. 

Decke voller Schallplatten

Doch zwei Jahre später ist schon ein bisschen Herzschmerz dabei, wenn er das „Beiunz“ abgeben muss. „Ich habe viel Arbeit in die Bar gesteckt.“ Ein halbes Jahr renovierte er in der ehemaligen Gaststätte alles, vom Boden bis zur Decke. „Von überall haben wir Möbel geholt, aus Holland oder Köln“, erinnert sich Demiro. Eingerichtet ist alles im Stil der 50er- und 60er-Jahre. Im Inneren fällt sofort eine große Discokugel und eine mit Schallplatten beklebte Decke auf. Kinosessel dienen als Sitzgelegenheit. Demiro wäre glücklich, wenn sein „Baby“, wie er das „Beiunz“ liebevoll nennt, in gute Hände geht.

„Jeder kann natürlich neue und andere kreative Ideen einbringen“, sagt er. Was der Nachmieter auf jeden Fall mitbringen muss, ist viel Engagement. „Man sollte den Job nicht auf die leichte Schuler nehmen und mit Leib und Seele dabei sein“, sagt Demiro.

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