Märchenweihnachtsmarkt erfüllt Erwartungen

Zwei Millionen Menschen besuchten den Kasseler Weihnachtsmarkt

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Die Buden und Stände verschwinden: George Prodan (vorn) und Bogdan Zaharia waren gestern beim Abbau des Märchenweihnachtsmarktes auf dem Königsplatz beschäftigt. 

Kassel. Auch zwischen den Jahren war auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt viel los. Unter dem Strich habe man das Ziel von zwei Millionen Besuchern erreicht, sagt Birgit Kuchenreiter vom Veranstalter Kassel Marketing.

In den vergangenen Wochen habe es immer wieder Stichproben gegeben, die Auslastung der Parkhäuser wurde ebenso abgefragt wie die in den Straßenbahnen und Bussen. Aus diesen Zahlen und den Rückmeldungen der Standbetreiber ist die Zahl der Besucher hochgerechnet worden. 

Mit der sei man angesichts von nur 31 Markttagen mehr als zufrieden, sagt Birgit Kuchenreiter. Rückschlüsse hat Kassel Marketing auch aus einer anderen Kennzahl gezogen. „Noch nie wurden so viele Begrüßungspakete für Busfahrer bei uns bestellt“, sagt Wilma Schäfer, die für die Verkaufsförderung zuständig ist. In den Paketen sind unter anderem Gutscheine für den Weihnachtsmarkt. Auf den Busparkplätzen rund um die Innenstadt habe man Nummernschilder aus ganz Deutschland, aus Österreich, Belgien und den Niederlanden gesehen. 

Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag

Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Der Königsplatz in seiner vorweihnachtlichen Pracht: So schön sah der zentrale Punkt in der Kasseler Innenstadt am Eröffnungstag auf. Neu ist der Obelisk - eine Erinnerung an die documenta 14, die im Sommer stattfand. © Berger
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Blick in einen breiten Gang des Weihnachtsmarktes auf dem Friedrichsplatz: An den Adventswochenenden wird es hier sicherlich ziemlich viel Getummel geben. Erfahrungsgemäß zieht der Weihnachtsmarkt jedes Jahr auch viele Besucher aus dem Umland an. © Beutner
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Mit großer roter Schleife versehen: Das Haus, in dem sich der Herrenausstatter "Köhler" befindet, ist auch 2017 wieder festlich verziert. © Beutner
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Direkt neben Sinn Leffers gelegen: Diese und andere Buden sollte man aufsuchen, wenn man kalte Füße fürchtet. Der Boden ist mit Holzstückchen bedeckt, die die Kälte des Bodens nicht so einfach durchlassen.  © Beutner
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Blick von oben auf den Teil des Märchenweihnachtsmarktes, der sich auf dem Friedrichsplatz befndet. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Andrang auf dem Opernplatz: Diese Hütte ist am Eröffnungsabend gut besucht gewesen. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Bei guter Stimmung wird auch gern mal ein Handyfoto geknipst: Der Märchenpavillon auf dem Opernplatz ist ein schönes Motiv. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Das Riesenrad ist immer ein Besuchermagnet: Der Hingucker steht wieder auf dem Friedrichsplatz. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Strahlend schön: Die Obere Königsstraße ist weihnachtlich erleuchtet. © Ditzel
Märchen werden Wirklichkeit auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel: Auf dem Bild sieht man (links) Stefan Becker, der sich als Wilhelm Grimm verkleidet hat. Neben ihm stehen Hänsel und Gretel. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Märchenfiguren tummelten sich am Friedrichsplatz: Vor dem riesigen Adventskalender war zur Eröffnung viel los. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Da ist noch jemand dabei: Neben den Märchenfiguren hat es auch eine echte Adelige nach Kassel verschlagen. Die Witzenhäuser  Kirschenkönigin aus dem Werra-Meißner-Kreis war am Montagabend auch auf dem Weihnachtsmarkt und posierte für Fotos. © Ditzel
Weihnachtsmarkt Kassel 2017
Bühne frei für gute Unterhaltung: Auch musikalisch wurde auf dem Märchenweihnachtsmarkt einiges Geboten.  © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel
Weihnachtsmarkt in Kassel 2017: Fotos vom Eröffnungstag
 © Ditzel

31 Euro pro Besucher 

Obwohl der Weihnachtsmarkt im Vergleich zum Vorjahr um sechs Tage kürzer war, hätten die Gastronomiebetriebe einen ähnlich guten Umsatz wie 2016 gemeldet. Der Märchenweihnachtsmarkt hat sich als Publikumsmagnet zu einem wichtigen Umsatzfaktor entwickelt. Davon profitiert auch der Einzelhandel. Jeder Besucher gibt laut einer von Kassel Marketing beauftragen Erhebung 31 Euro aus. 

Eine spürbare Delle beim Besucherandrang gab es lediglich durch den Wintereinbruch am 2. Advent. Bei Schneetreiben und glatten Straßen war auf dem Weihnachtsmarkt deutlich weniger los. Und dann gab es noch den Maulkorb für den singenden Elch Rudi. Der sollte eigentlich Gedichte und Weihnachtslieder zum Besten geben. Dazu kam es aber nicht. Der Elchkopf blieb stumm, was für einige Diskussionen sorgte. 

Maulkorb für Elch 

Zu dieser Entscheidung steht Kassel Marketing aber nach wie vor. Das einheitliche Beschallungskonzept habe sich bewährt, sagt Birgit Kuchenreiter. Wenn man für einen Standbetreiber eine Ausnahme mache, dann habe man demnächst überall singende Elche, Weihnachtsmänner und dergleichen. Das schränke die angestrebte Aufenthaltsqualität dann erheblich ein. 

Neu im Programm waren unter anderem die kulinarischen Spaziergänge und die attraktivere Gestaltung des Opernplatzes. Beides habe sich bewährt. Darauf kann man sich also auch beim nächsten Weihnachtsmarkt freuen.

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