Mehr Ruhe für die Anwohner

Kopfsteinpflaster soll weg: Bürgermeister-Brunner-Straße in Kassel wird saniert

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Wird umgebaut: Die Bürgermeister-Brunner-Straße - hier in Blickrichtung Kölnische Straße - soll in der zweiten Jahreshälfte eine Asphaltdecke erhalten.

Kassel. Das alte Kopfsteinpflaster auf der Bürgermeister-Brunner-Straße wird bald der Vergangenheit angehören. Noch in diesem Jahr soll die Straße abschnittsweise saniert werden.

Die Stadt Kassel plant, in der zweiten Jahreshälfte die Straße im Abschnitt zwischen Kölnischer Straße und Weißenburgstraße zu sanieren. Durch den neuen Asphalt soll auch der Verkehrslärm für die Anwohner reduziert werden.

„Durch den Ausbau des Pflasters wird nach Fertigstellung eine Lärmreduzierung von mindestens sechs Dezibel erreicht, was zu einer deutlichen Entlastung im Bereich der anliegenden Wohn- und Geschäftshäuser führt“, teilt ein Stadtsprecher auf HNA-Anfrage mit.

Weil der in Dezibel gemessene Schalldruck nicht linear dargestellt wird, handelt es sich bei einer Reduzierung von sechs Dezibel tatsächlich um eine stark wahrnehmbare Reduzierung der Lautstärke. Als Faustformel gilt, dass zehn Dezibel Unterschied ungefähr als doppelte beziehungsweise halbe Lautstärke wahrgenommen wird.

Neben der Lärmreduzierung sind mit der Sanierung aber noch weitere Verbesserungen verbunden. So werden für die Radfahrer Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert. Weil sich die Fahrbahn im Abschnitt zwischen Akazienweg und Friedrich-Ebert-Straße verengt, kann die Radspur auf der Westseite der Bürgermeister-Brunner-Straße nur als Piktogrammspur mit entsprechendem Sicherheitsabstand zu den vorhandenen Parkplätzen fortgeführt werden.

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Weiterhin ist geplant, die Fußgängerwege an den Einmündungsbereichen zum Akazienweg und zur Kölnischen Straße so zu verbreitern, dass sie weiter in die Fahrbahn hineinragen. Auf diese Weise werden die Wege der Fußgänger über die Bürgermeister-Brunner-Straße verkürzt. Das Geld für den Umbau kommt aus dem Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) des Bundes. Insgesamt werden 320.000 Euro investiert. Die Anlieger müssen sich nicht an den Kosten beteiligen.

Weil im Vorfeld der Fahrbahnsanierung noch Leitungen in der Straße erneuert werden sollen, könnte es auch zu einer Verschiebung des Bauprojekts auf 2019 kommen. Dies ist derzeit aber noch nicht klar.

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