Noch bis Freitag

City-Festival in Kassel: Pflastermaler hinterm Bauzaun auf 250 Quadratmetern

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Moderne Pflastermalerei am Friedrichsplatz: Noch bis Freitag gestalten die Künstler „Skount“ (Raúl Garcia), Gwion Lopez, Pau Quintanajornet und „Henruz“ das Bodenkunstwerk des „City Festival“ in der Innenstadt.

Kassel. Hinter dem Bauzaun wird es bunt. Zwischen Oberer Königsstraße und Friedrichsplatz gestalten Künstler auf einer Fläche von 250 Quadratmetern moderne Bodenmalerei.

Die Kunst auf dem alten Pflaster, das bald erneuert werden soll, ist Teil des City-Festivals, das noch bis Freitag am Friedrichsplatzrand gefeiert wird.

Das Festival will junge Kultur in die Innenstadt bringen. Täglich von 10 bis 20 Uhr gibt es neben der Live-Malerei viel zu sehen und zu erleben. Von 16 bis 20 Uhr präsentieren sich auf der Bühne junge sowie etablierte Kasseler Musiker. Jeweils von 12 bis 16 Uhr informieren Vereine, Organisationen, Schulen, Jugend- sowie Kultureinrichtungen über ihre Arbeit und bauen ein Netzwerk auf.

Bis das Pflaster am Friedrichsplatz im Frühjahr 2019 erneuert wird, ist die Fläche von der Stadt einmalig zur Gestaltung freigegeben. „Man kann unter einer Baustelle leiden oder man kann sie fantasievoll nutzen“, sagte Kassels Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) am Dienstag bei der Eröffnung des Festivals. Deshalb wird das Vorhaben von der Stadt unterstützt. Zu den Sponsoren zählen City-Kaufleute, Kasseler Sparkasse, städtische Parkhausgesellschaft, Galeria Kaufhof, Volkshochschule, Grimm-Heimat Nordhessen sowie Kassel Marketing und weitere Unternehmen. 35.000 Euro und einen ebensolchen Betrag in ehrenamtlichen Arbeitstunden investieren die Organisatoren in das Festival.

„Es ist klasse, dass wir auf Anhieb so viele Mitstreiter gefunden haben“, freut sich Falk Jacob, Geschäftsführer der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft „Bunte Wege“, der das Festival zusammen mit vielen Unterstützern auf die Beine gestellt hat. Jacob freut sich über reichlich positive Resonanz und regen Betrieb auf dem Festivalgelände mitten in Kassels guter Stube. „Die Stadt ist froh über so viel kulturelles Engagement“, lobt Stadtbaurat Nolda. Im Rahmen des Festivals feiert der mitbeteiligte Kasseler Verein Klang Keller, der im vergangenen Jahr für seine Jugend- und Kulturarbeit den Kulturförderpreis der Stadt Kassel bekommen hatte, am Freitag sein zehnjähriges Bestehen.

Von Jörg Steinbach

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