Am Vormittag fand Mahnwache in Wolfhagen statt

Gegen rechte Gewalt: 2500 Menschen demonstrieren in Kasseler Innenstadt 

+

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen rechten Terror“ sind 2500 Menschen durch die Kasseler Innenstadt gezogen.

Aktualisiert am 22. Juni um 17.32 Uhr - Kein Wort ist zu hören als die weißen Rosen nach einer Schweigeminute auf die Wasseroberfläche fallen. Tausende Menschen stehen am Samstag schweigend auf der Fuldabrücke und blicken auf das Regierungspräsidium. 

Sie gedenken dem ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke. „Gemeinsam gegen rechten Terror“ lautet das Motto der Demonstration in Kassel, an der 2500 Menschen teilnahmen. 

Aufgerufen hatte ein Bündnis von mehr als 60 lokalen Organisationen. Darunter waren SPD, Grüne und Linkspartei sowie Gewerkschaften und auch der KSV Hessen und das Staatstheater. „Schon wieder ist es Kassel, heißt es in dem Aufruf mit Blick auf das letzte Mordopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU - Halit Yozgat wurde 2006 in Kassel erschossen. 

Das Bündnis forderte Verbot und Auflösung der Neonazigruppe „Combat 18“, zu der auch Stephan E. Verbindungen gehabt haben soll. Der 45-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, weil er verdächtigt wird, Lübcke am 2. Juni erschossen zu haben

Gemeinsam zogen die Teilnehmer mit lauten Rufen und bunten Plakaten vom Opernplatz zum Altmarkt und abschließend zum Halitplatz. Zahlreiche Polizisten sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Auf dem Haltplatz sprach zum Abschluss der Landtagsabgeordnete Hermann Schaus. Er warnt vor der rechtsextremen Szene in Nordhessen. Schon zuletzt hatte Schaus immer wieder betont, dass er nicht an die Einzeltätertheorie glaube.

2500 Menschen demonstrieren in Kasseler Innenstadt gegen rechte Gewalt

 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fisc her
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer

Mahnwache am Vormittag in Wolfhagen

Auch in Wolfhagen fand Samstag eine Mahnwache auf dem Marktplatz statt. Der Evangelische Kirchenkreis, die Stadt Wolfhagen und Burkhard Finke für die Stadtverordnetenversammlung luden dazu Menschen ein, die sich zu dem Aufruf für Demokratie, Frieden und Würde des Menschen bekennen. Rund 700 Menschen aus der Region setzten ein Zeichen gegen Hass, Hetze, Gewalt, Terror, Mord und Rechtsradikalismus.

Lesen Sie dazu: Nach der Verhaftung von Stephan E. in Kassel: Wie braun ist die Region?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.