Neue Ideen für nächstes Jahr

Eisrutsche in Kassel wird abgebaut: Angebot soll 2019 ausgebaut werden

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Bis zum nächsten Mal: (von links) Artur Adam, Daniel Adam, Chef Sebastian Ruppert und Anke Müller ließen sich am Sonntag vom Regen die Rutschpartie nicht vermiesen.

Am Sonntag hatte zum letzten Mal die Eisrutsche geöffnet - nun wird sie abgebaut. Gerutscht werden kann wieder ab dem 25. November 2019, wenn der Kasseler Weihnachtsmarkt eröffnet wird.

Gibt man bei der Suchmaschine von Google das Wort „Eisrutsche“ ein, so bekommt man auf den ersten beiden Seiten nur Artikel über den Kasseler Weihnachtsmarkt zu sehen. Die 70 Meter lange Eisrutsche, die Schausteller Sebastian Ruppert für die Treppenstraße hat konstruieren und bauen lassen, war ein voller Erfolg. „Alle waren begeistert“, sagt Ruppert.

Bundesweit ist über die Attraktion auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt berichtet worden. Alle Altersklassen haben das Angebot angenommen. Viele Rentnergruppen sind gerutscht. „Unsere älteste Kundin ist 94 Jahre alt gewesen“, sagt Ruppert.

Andrang auf Eisrutsche war groß

Da der Andrang auf dem Weihnachtsmarkt und zwischen den Jahren an der Rutsche so groß gewesen war, hatte Ruppert sogar bis zum 13. Januar verlängert. Bis Sonntagabend hatte die Rutsche geöffnet. Allerdings hat der Regen, der seit Anfang Januar die Wetterlage in Kassel bestimmt, dafür gesorgt, dass nur wenig auf der Rutsche losgewesen ist. 

Eisrutsche war Attraktion am Kasseler Weihnachtsmarkt

„Wir wollen das aber nicht schlechtreden“, sagt Ruppert. Am vergangenen Donnerstag, als es trocken war, sei sehr viel Betrieb gewesen. Er strebe deshalb an, auch nach dem nächsten Weihnachtsmarkt die Rutsche bis in den Januar 2020 auf der Treppenstraße stehen zu lassen.

Neuen Standort für Eisrutsche

Jetzt wird die knapp zwölf Tonnen schwere und 200 000 Euro teure Rutsche aus Edelstahl aber erst mal abgebaut. In der Nacht zum Dienstag soll das ganze Zubehör, wie zum Beispiel der Zaun und das Kassenhäuschen, verschwinden. In der Nacht zum Mittwoch rücken dann ein Kran und drei Tieflader an. Dann werden die schweren Einzelteile wieder aus der Treppenstraße gehoben und abtransportiert.

Die Rutsche soll bei ihm in Bad Wildungen gelagert werden, sagt Ruppert. Zumindest vorerst. Es gebe nämlich eine Anfrage. Wenn das Wetter mitspiele, werde er die Eisrutsche eventuell vermieten. Dann soll sie auf der Wasserkuppe aufgebaut werden.

Fest steht aber, dass die Rutsche spätestens im November dieses Jahres zurück nach Kassel kommt. Schließlich wird am 25. November schon wieder der neue Weihnachtsmarkt eröffnet.

Er habe einige Ideen für Neuerungen, um das Angebot an der Eisrutsche noch besser zu machen, sagt Ruppert. „Wir haben beim ersten Mal ja viele Erfahrungen sammeln können.“ Der Schausteller will aber noch nichts preisgeben. Er bestätigt nur, dass die Rutsche beim nächsten Mal eine richtige Verkleidung mit Märchenmotiven bekommt. Das hatte bei der Premiere aus Zeitgründen nicht mehr geklappt. Alle anderen Neuerungen sollen Überraschungen für die Besucher des Weihnachtsmarktes werden.

Sollten einige noch Tickets für die Eisrutsche haben, können sie sich beruhigen. Diese seien auch beim nächsten Weihnachtsmarkt noch gültig, sagt der Chef der Eisrutsche.

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