Mit 86,2 Prozent wurde die CDU-Politikerin für zwei weitere Jahre zur Kreisvorsitzenden Kassel-Stadt gewählt

Eva Kühne-Hörmann in Kassel zur Vorsitzenden der CDU gewählt

Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Eva Kühne-Hörmann, die Vorsitzende der CDU Kassel-Stadt und ihre Stellvertreter Norbert Wett, Barbara Herrmann-Kirchberg, Vera Wilmes, Dominique Kalb.
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Der Vorsitz der CDU Kassel-Stadt: Eva Kühne-Hörmann (links), Norbert Wett, Barbara Herrmann-Kirchberg, Vera Wilmes, Dominique Kalb.

Kassel – Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann ist für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands Kassel-Stadt gewählt worden.

Das Votum der 52 (von 58 anwesenden) Delegierten aus den Stadtbezirksverbänden, die zu 86,2 Prozent ihre Vorsitzende wiedergewählt haben, war deutlich: Für Kühne-Hörmann stimmten bei einer Enthaltung 44 der Christdemokraten, sieben waren gegen sie. Damit verbesserte sich das Ergebnis im Vergleich zu den zurückliegenden Wahlen sogar noch: Vor zwei und vor vier Jahren war sie mit jeweils 84 Prozent zur Vorsitzenden gewählt worden.

Zu Beginn der Versammlung hatte Kühne-Hörmann die „in Corona-Zeiten“ guten Umfragewerte für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Volker Bouffier erwähnt. „Wir müssen die Gesellschaft beieinander halten“, nannte sie die gemeinsame Aufgabe. Corona geschuldet war auch die dreimonatige Verschiebung des 189. Kreisparteitags mit seinem wichtigen Tagesordnungspunkt Neuwahlen des Vorstands. Jetzt fand er mit Mund-Nasen-Masken und Platz für Abstand in den Kasseler Messehallen statt.

Die vielen Wahlgänge wurden zügig durchgezogen, sodass nach exakt zwei Stunden alles reibungslos über die Bühne gegangen war. Die Redezeit war zuvor auf zwei Minuten begrenzt worden, und die Nationalhymne zum Schluss kam vom Band, da „Singen in großen Gruppen“ ein Ansteckungsrisiko in sich berge, so Kühne-Hörmann. Am Ende zeigte das Foto des neuen 20-köpfigen Kreisgesamtvorstands bekannte und neue Gesichter und deutlich mehr Frauen. Sie stellen fünf der zwölf Beisitzer.

Das Quartett der Stellvertreterinnen und -vertreter von Eva Kühne-Hörmann ist mit Barbara Herrmann-Kirchberg, Dr. Norbert Wett, Dominique Kalb und Vera Wilmes zur Hälfte neu besetzt. Naturbedingt, denn Jacques Bassock war verstorben und mit anderen im vergangenen Jahr Verstorbenen mit einem Totengedenken geehrt worden. Und Ex-Vize Jörg Hildebrandt war im Januar von allen Parteiämtern zurückgetreten, nachdem er wegen eines rassistischen Posts auf seiner Facebook-Seite von Parteifreunden scharf kritisiert worden war.

Zur Wahl am Samstag, zu der er als Delegierter für Niederzwehren wahlberechtigt war, hat sich Hildebrandt nicht versteckt. Selbstbewusst saß er mitten unter den Parteifreunden, war einer der Ersten, der sich am Versammlungsort eingefunden und einer der Letzten, der ihn verlassen hatte.

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