Computerspielen als Leistungs

Faszination E-Sport: Warum die Jugend nur noch vor dem PC sitzt

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E-Sport, was ist das eigentlich? Mit dieser Frage haben sich Schüler des Friedrichsgymnasiums Kassel im Rahmen des HNA-Projekts "medien@schule" beschäftigt. 

E-Sport, also Sport am Computer, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt mittlerweile zahlreiche professionelle Spieler, die damit ihr Geld verdienen. Aber was ist E-Sport eigentlich? E-Sport ist ein Wettkampf, der in einem Videospiel ausgetragen wird. So wie zwei Fußballteams gegeneinander spielen, treten hier meist auch zwei Teams gegeneinander an, allerdings in Videospielen wie „League of Legends“ oder „Counter Strike“.

Die Grundlagen des E-Sport wurden bereits in den 1970er Jahren gelegt. Danach wurden immer mehr E-Sport-Wettbewerbe entwickelt und bereits in den 1980ern gab es schon große Turniere. Im Jahr 2000 wurde dann das erste große Turnier in Seoul (Korea) ausgetragen, das den Grundstein für den heutigen E-Sport legte. 2008 wurde er bereits als Kategorie bei den Olympischen Spielen gehandelt. Mittlerweile werden auch schon Wettkämpfe im Fernsehen übertragen. 

Zu den heute bekanntesten Titeln zählen MOBAs (Multiplayer Online Battlearenas) wie „League of Legends“ oder „Dota 2“, aber auch Teamshooter wie „Counter Strike: Global Offensive“ und „Overwatch“. In der Fußballsimulation „Fifa“ hat sich ebenfalls eine „E-Sport-Gemeinschaft“ gebildet. Da E-Sport immer wichtiger wird und viele ihn auch als Zukunft des Sports sehen, steigen auch einige bekannte Fußballvereine in das E-Sport-Geschäft mit ein, wie Manchester City, Paris Saint-German und Schalke 04. Der VfL Wolfsburg sicherte sich 2015 sogar zwei junge E-Sportler (auch  „Proplayer“ oder „Progamer“ genannt), die jetzt auf professioneller Ebene "Fifa" für den Verein spielen.

Eine kleine Runde E-Sport in Bildern.

Manche Schüler des Friedrichsgymnasiums Kassel spielen auch einige von den oben genannten Spielen und wurden direkt in den Bann des E-Sports gezogen. Jeder hat sein Lieblingsteam und feuert dieses natürlich an. Man verfolgt die Spiele bis spät in die Nacht, um bloß nichts zu verpassen. Dieses Wettbewerbe können wirklich spannend sein - wie beim "echten" Fußball genauso. Im E-Sport wird sogar schon „gedopt“, um besser zu sein als der Gegner. Und man kann auf jedes Spiel wetten. 

Tausende Leute verfolgen die Spiele live in großen Hallen und weitere Millionen Menschen sitzen zu Hause und schauen Live-Übertragungen im Internet oder teilweise schon im Fernsehen. Viele Zuschauer sind überzeugt, dass der E-Sport die Voraussetzungen für eine „echte“ Sportart erfüllt und sollte demnach auch so betrachtet werden.

Anmerkung: 268 Acht-, Neunt- und Zehntklässler haben im Rahmen des Projektes „medien@schule“ Artikel, Fotos und Videos für HNA.de erstellt. Das Projekt von Hessischer Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und der HNA findet im Rahmen von „Medien machen Schule“ statt. Es soll zeigen, wie neue Medien und soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube, Twitter und Instagram funktionieren. Hier finden Sie weitere Artikel, die während des Projekts entstanden sind.

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