Persönliche Gründe

Frankenberger tritt als Kasseler SPD-Chef ab

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Uwe Frankenberger

Kassel. Für eine Wiederwahl als SPD-Unterbezirkschef steht Uwe Frankenberger nicht mehr zur Verfügung. Seine Nachfolge soll Landtagskollege Wolfgang Decker antreten. 

Nach zwei Jahren an der Spitze der Kasseler SPD soll Schluss sein: Uwe Frankenberger (61) will aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl als Unterbezirksvorsitzender kandidieren. Er habe die Sozialdemokraten am Donnerstagabend über seine Entscheidung in der Sitzung des Unterbezirksvorstandes und -ausschusses informiert, sagte der Landestagsabgeordnete.

Uwe Frankenberger hatte das Amt 2015 von dem ehemaligen Bürgermeister Jürgen Kaiser übernommen. Der Ausgang der Kommunalwahl 2016 habe ihm Sorgen bereitet, mit dem Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl 2017 sei er hingegen hochzufrieden, erklärte Frankenberger zur Bilanz seiner Amtszeit.

Für ein Amt im Parteivorstand stehe er nicht mehr zur Verfügung. Er sei aber noch bis 17. Januar 2019 Landtagsabgeordneter. „Dann ist aber Schluss“, sagte Frankenberger. Dass er auch nicht mehr für den Landtag kandidieren wolle, habe er seiner Partei bereits zu einem früheren Zeitpunkt angekündigt.

Die Wahl des neuen SPD-Unterbezirksvorstandes steht in Kassel am 6. Mai an. Als Nachfolger für den Unterbezirksvorsitz schlägt Frankenberger in Absprache mit Stadtverordneten-Fraktionschef Dr. Günther Schnell seinen Landtagskollegen Wolfgang Decker vor.

Der neue Oberbürgermeister Christian Geselle dankt Frankenberger für seine Arbeit als Parteichef. „Ich empfehle meiner Partei, Wolfgang Decker zum Nachfolger zu wählen“, sagte Geselle. Er selbst stehe für den Parteivorsitz nicht zur Verfügung. „Mein neues Amt als Kasseler Oberbürgermeister ist bereits ein ausfüllender Job.“

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