Viele Mädchen kamen von weit her

„Germany's Next Topmodel" suchte in Kassel Kandidatinnen für neue Staffel

Familiäre Unterstützung: Thorsten Morgner Bekrija Hukriede und Jason Tim Hukriede aus Steinfurt sind nach Kassel gekommen, um Tochter Jacqueline (2. v. links) zu unterstützen. Fotos: Zgoll

Kassel. Laufsteg, Styling, ein Leben auf Reisen. Davon träumen viele junge Mädchen - auch in Kassel. Im Best Western Hotel in der Kasseler Innenstadt fand am Sonntag ein Vorcasting für die elfte Staffel von „Germany's Next Topmodel" statt - allerdings ohne Chefin Heidi Klum.

Lange Schlangen vor dem Eingang suchte man jedoch vergeblich. Viele der Jugendlichen wurden von den Eltern mit dem Auto vorgefahren und verschwanden schnell in der Eingangshalle. Dort bekam jedes Mädchen eine Nummer. In Gruppen von 15 Bewerberinnen durften die Junior-Models dann ihr potenzielles Können vor einer Jury beweisen.

Viele Mädchen haben eine längere Anreise auf sich genommen, um ihrem Traum vom Topmodel-Leben einen kleinen Schritt näher zu kommen. Jacqueline Hukriede war zwei Stunden von Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) unterwegs, um sich in Kassel vorzustellen. Die selbstbewusste Schülerin hat schon früh vom Modeln geträumt und wurde nun durch die Werbung auf die Castings aufmerksam. Sie freue sich besonders darauf, verschiedene Orte zu sehen und spannende Aktionen zu erleben, erzählt die 17-Jährige. Dennoch stelle sie sich das Modelleben viel anstrengender vor, als im Fernsehen dargestellt. Ihre Familie steht hinter Jacquelines Traum. „Trotzdem geht die Schule immer vor“, sagt Mutter Bekrija Hukriede bestimmt. Ramona Kramme aus Bielefeld schaut die Sendung bereits seit einigen Jahren. Diese Staffel möchte sie es selbst einmal probieren. Große Erwartungen hat sie nicht: „Entweder es klappt, oder eben nicht.“ Sollte es nicht klappen mit der großen Modelkarriere, möchte die 19-jährige sich weiter ihrer Ausbildung zur Krankenschwester widmen. Aber geträumt werden kann ja immer.

Von Janina Müller

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