Friedlicher Ablauf ohne Vorfälle

Sommernachts-Open-Air in Kassel mit Besucherrekord: 40.000 Menschen beim musikalischen Picknick

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Erfahrene Konzertbesucher in der ersten Reihe: Zum Picknick in der Aue trafen sich (von links) Doris Müller, Tobias Wirth, Klaus-Peter Wirth, Hans-Dieter Müller, Wiltraud Wirth, Uwe Paul, Birgit Vigelahn, Renate Engelhardt und Ingrid Krause.

Das Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel lockte in diesem Jahr 40.000 Menschen zum musikalischen Picknick auf die Wiese vor der Orangerie. Erinnerung an ermordeten Walter Lübcke.

Update vom 1. September - Wenn Zehntausende mit Picknickdecken, Essenskörben und Klappstühlen unterwegs sind, wenn die Menschen durch die Aue strömen und vom Friedrichsplatz Richtung Orangerie unterwegs sind, dann ist es wieder so weit - das Sommernachts-Open-Air.

Mit dem Bollerwagen zum Konzert: Gut ausgestattet waren Heike Köckert und Kai Kausch.

Das Konzert des Orchesters des Staatstheaters in der Karlsaue sorgte am Samstag bei traumhaftem Wetter für einen neuen Besucherrekord. 40.000 Menschen waren es nach Schätzungen der Veranstalter, noch mal 5000 mehr als im vergangenen Jahr. In der Tat war auf der weitläufigen Karlswiese bis weit nach hinten alles voller Menschen. Näher an der Bühne sowieso. 

Sommernachts-Open-Air-Fans kommen für Plätze in der Ersten Reihe Stunden vor Beginn

Für einen Logenplatz in der ersten Reihe hatten erfahrene Open-Air-Besucher ein bewährtes Rezept. „Die ersten von uns waren schon gut vier Stunden vor Beginn da“, sagt Renate Engelhardt, die zu den Stammgästen beim Open-Air gehört. 

War vor zehn Jahren zum ersten Mal dabei: Irmtraud Diehl, die wegen des Konzerts umzog.

Zusammen mit Freunden hatte sie ein ebenso großes wie leckeres Picknick unter anderem mit Obstspießen und Hackfleischbällchen vorbereitet. Ein paar Meter weiter freute sich Irmtraud Diehl über ihr ganz persönliches Jubiläum. Vor zehn Jahren war sie zum ersten Mal beim Sommer-Open-Air in der Karlsaue. Damals reifte der Entschluss, von Hann. Münden nach Kassel ziehen zu wollen. Das hat sie mittlerweile gemacht. 

Erinnerung an den ermordeten Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke

Die vielen friedlichen und gut gelaunten Menschen auf der Karlswiese lebten das Motto der Veranstaltung vor. „Zusammen sind wir stark“, war auf Bannern neben der Bühne zu lesen. So sollte an die Kundgebung für den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke angeknüpft werden. Darauf hatten sich die Organisatoren vom Theater mit der Stadt sowie den Hauptsponsoren Städtische Werke, HNA, Hübner und Kasseler Sparkasse geeinigt. 

Mit dem Bollerwagen zum Konzert: Gut ausgestattet waren Heike Köckert und Kai Kausch.

„Es gab überhaupt keine gravierenden Zwischenfälle, bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung ist das erstaunlich“, sagt Theatersprecherin Svenja Schröder. Bereits am Nachmittag stand fest, dass es diesmal wieder ein Feuerwerk geben würde. Nach dem Regen vom Donnerstag war es nicht mehr ganz so trocken. Und so durften sich die Besucher über einen auch optisch gelungenen Abschluss des Konzerts freuen.

Sommernachts-Open-Air in Kassel: 40.000 Menschen beim größten Picknick der Stadt

Update vom 31. August, 23 Uhr -   Neuer Publikums-Rekord beim Sommernachts Open Air Schon zu Beginn des großen Sommernachts-Open-Air auf der Karlswiese stand nach übereinstimmenden Schätzungen mit rund 40.000 Besuchern ein neuer Publikumsrekord fest.

Das Konzert ist mit der "Sinfonia" aus der bekannten Verdi-Oper Nabucco begonnen. Im Gegensatz zu früheren Sommernachts-Open-Air Konzerten teilen sich heute Abend drei Dirigenten die musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Francesco Angelico und die beiden Kapellmeister Mario Hartmuth und Alexander Hannemann. 

Staatstheater Intendant Thomas Bockelmann freut sich über die riesige Resonanz.

Sommernachts-Open-Air in diesem Jahr wieder mit Feuerwerk

In diesem Jahr gibt es wieder ein Feuerwerk zum Abschluss des Sommernacht-Open-Air. Im vergangenen Jahr musste es witterungsbedingt ausfallen, da durch die anhaltende Trockenheit die Brandgefahr zu hoch war. Auch in diesem Jahr war es sehr trocken, aber noch nicht ganz so schlimm wie 2018 - dennoch, die Entscheidung für das Feuerwerk ist seitens der Veranstalter erst am heutigen Samstag gefallen.

Sommernachts-Open-Air - so schön war es in der Karlsaue

Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
 © Andreas Fischer
Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
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Sommernachts-Open-Air in der Karlsaue Kassel mit 40.000 Zuschauern.
 © Andreas Fischer

Junger Tenor begeistert mit „Dein ist mein ganzes Herz“

„Dein ist mein ganzes Herz“ - Younggi Moses Do singt die Arie aus der bekannten Operette „Land des Lächelns“ von Franz Lehár. Begleitet vom Orchester, dirigiert von Mario Hartmuth, bringt der  junge Tenor vom Staatstheater Kassel auch das Publikum zum Lächeln. 

Nach gut einer Stunde Spielzeit und mit zwei sehr beschwingten Stücken, „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette „Land des Lächelns“ von Franz Lehar und Leonard Bernsteins Ouvertüre zu der Operette „Candide“ ist  Pause auf der Karlswiese. Besonders „Dein ist mein ganzes Herz“, gesungen von dem jungen Tenor Younggi Moses war der Publikumserfolg der ersten Konzerthälfte und, wie Candide“ ein Vorgeschmack auf die neue Spielzeit am Staatstheater, denn beide Werke sind im Programm.

Generalmusikdirektor Francesco Angeliko.

Filmmusik begeistert nach der Pause

Der zweite Teil des Sommernachts-Ope-Airs überrascht mit viel Filmmusik, ob nun für Filme komponiert wie John Williams „Flying Theme“ aus E.T. oder in Filmen verewigt wie die Cavalleria Rusticana von Mascagni (in „Der Pate“ oder die Arie „Mio Bobbino Caro“ von Puccini (in „Zimmer mit Aussicht“).

Sommernachts-Open-Air in Kassel: Am Ende war es ein Triumph

Mit der Erkennungsmelodie aus „Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes“ von John Williams als zweite Zugabe ist das Sommernachts-Open-Air zu Ende gegangen. Zuvor hatte der neue Star-Tenor am Kasseler Opernhaus, Younggi Moses, mit der weltberühmten Arie „Granada“ von Augustín Laras das Publikum auf der Karlswiese zu Beifallsstürmen hingerissen. 

Erstmals erklang zum grandiosen Feuerwerk der Rákóczi-Marsch von Hector Berlioz, die heimliche Nationalhymne Ungarns. Generalmusikdirektor Francesco Angelico hegt ein Faible für slawische Musik. Ein friedlicher Konzertabend unter freiem Himmel - mit einem langanhaltenden Abschlussapplaus.

Das Sommernacht-Open-Air mit dem Staatsorchester Kassel findet seit 2008 in der Karlsaue in Kassel statt und ist mittlerweile zu einem echten Erlebnis geworden.

Video: Impressionen vom Sommernacht-Open-Air 2019

Erstmeldung vom 26. August 2019: Sommernachts-Open-Air in Kassel - Das größte Picknick der Stadt 

Zuletzt kamen 35.000 Besucher zum Sommernachts-Open-Air. Die dürfen sich in diesem Jahr nicht nur auf ein tolles Konzert des Staatsorchesters Kassel freuen, sondern nach einer witterungsbedingten Pause auch auf ein Feuerwerk.

Zumindest ist das bislang so geplant. Nach Angaben der Veranstalter wird man wahrscheinlich erst am Samstag genau wissen, ob es diesen optischen Höhepunkt wieder geben wird. Immerhin ist es nicht ganz so trocken wie im Hitzesommer 2018. Sollte es in den nächsten Tagen noch mal regnen, wäre das hilfreich.

Unabhängig davon ist das Grillen auf der Karlswiese auf jeden Fall verboten. Jede Form von offenem Feuer sei zu gefährlich, so die Begründung der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), die für die Karlsaue zuständig ist.

Blick von der Bühne auf das Publikum: So sah es im vergangenen Jahr beim Open-Air aus.

Fest steht, dass die Besucher auch diesmal keinen Eintritt zahlen müssen und sich auf einen außergewöhnlichen Sommerabend mit Musik und einem großen Picknick freuen können. Dafür sorgen Unterstützter, zu denen die Städtischen Werke, die HNA, die Kasseler Sparkasse, die Hübner-Gruppe so wie Partner aus der Gastronomie gehören.

In Absprache mit der Stadt Kassel und den Sponsoren präsentiert das Staatstheater das Konzert unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Damit wolle man an die Kundgebung für den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke anknüpfen und ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit setzen.

Erstmals stehen ausgewiesene Stellplätze für insgesamt 1000 Fahrräder zur Verfügung.

Nach Angaben der Veranstalter wurde die Zahl der Toiletten auf dem Open-Air-Gelände noch einmal deutlich erhöht.

Nabucco, Lehár und Filmmusik

Erstmals treten drei Dirigenten beim Konzert des Staatstheaters in der Karlsaue auf. Generalmusikdirektor Francesco Angelico sowie die Kapellmeister Mario Hartmuth und Alexander Hannemann präsentieren sowohl Klassik als auch neuere Musik. Auf dem Programm stehen unter anderem Verdis Nabucco-Ouvertüre, Franz Lehárs „Dein ist mein ganzes Herz“ und Filmmusik aus „ET“. Die Moderation übernimmt wieder Insa Pijanka, die ehemalige Orchesterdirektorin.

30.000 Besucher werden erwartet

Zur Tradition des Klassik-Open-Air-Konzerts vor der Orangerie gehört der freie Eintritt für die Besucher. Weil trotzdem Kosten entstehen, freuen sich die Veranstalter über die Unterstützung der Sponsoren, aber auch über kleinere Beträge. Ab einer Spende von zwei Euro kann man auch diesmal eine Anstecknadel bekommen. Die gibt es mit drei unterschiedlichen Motiven: Sonne, Mond und der Schriftzug Sommernachts-Open-Air.

Ebenfalls für eine Spende ab zwei Euro kann man einen Sommernachts-Flaschenöffner als Ergänzung zum Picknickkorb bekommen. Für 8,50 Euro gibt es erstmals eine Trinkflasche passend zum Konzert.

Anstecknadeln, Flaschenöffner und Trinkflaschen gibt es ab sofort bereits an der Theaterkasse. Die Hofbuchhandlung Vietor (Ständeplatz 17) und der Kulturpunkt (Friedrich-Ebert-Str. 42) verkaufen die Anstecknadeln ebenfalls.

Das Picknick

Das Konzert in der Karlsaue beginnt am Samstag, 31. August, 19.30 Uhr. Bereits Stunden vorher kommen erfahrungsgemäß die ersten Besucher zum größten Picknick Kassels. Überall auf der Karlswiese werden dann Decken ausgebreitet und leckere Speisen ausgepackt. Manche bringen sogar Klappstühle und Campingtische mit. 

Großartige Kulisse: Auf der Karlswiese vor der Orangerie treffen sich bereits Stunden vor dem Beginn des Konzerts die Menschen zum Picknick. Wenn die Wettervorhersage zutrifft, wird es am Samstag warm und trocken.

Das ist ausdrücklich gewollt. Gegrillt werden darf allerdings auf der Wiese nicht. Wer das Konzert des Staatsorchesters mit deutlich weniger Menschen als am Abend genießen will, hat dazu bei der Generalprobe die Gelegenheit. Die beginnt um 13 Uhr ebenfalls auf der Bühne vor der Orangerie.

Die Anreise

Vom Auestadion und vom Messegelände aus gibt es wieder einen Shuttleservice mit Bussen. Mit dem Fahrrad sind in den vergangenen Jahren auch schon zahlreiche Besucher gekommen. Erstmals stellen die Veranstalter mobile Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Direkt hinter der Orangerie Richtung Hessenkampfbahn findet man die ebenso wie am anderen Ende der Karlswiese Richtung Küchengraben. 

Ab 15 Uhr geben Kasselwasser und die Städtischen Werke kostenlos Trinkwasser an die Besucher ab. Am Stand der HNA kann man sich mit der Abo-Bonus-Card kostenlos einen Sommerhut abholen. Fleecedecken gibt es für fünf Euro.

Das Feuerwerk

Die Vorbereitungen für ein großes Feuerwerk zum Abschluss des Konzerts sind getroffen. „Wir können möglicherweise erst am Samstag sagen, ob das Feuerwerk wirklich stattfinden kann“, sagt Svenja Schröder, die Sprecherin des Staatstheaters. Die Feuerwehr muss abschätzen, ob wegen möglicher Trockenheit Brandgefahr besteht.

Die Rückkehr

Eigentlich ist Insa Pijanka schon eine Weile als Intendantin bei der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz tätig. Doch für das Open-Air-Konzert kommt sie nach Kassel zurück. Die ehemalige Orchesterdirektorin am Staatstheater übernimmt erneut die Moderation.

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