documenta-Kunst unterbrochen

Baukran stoppt Kassels Herkules-Laser

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Der Laserstrahl, der normalerweise auf den Herkules trifft, wurde am Wochenende von einem Baukran unterbrochen.

Normalerweise trifft der Kasseler Laserstrahl immer samstags auf den Herkules. Am 10. November allerdings wurde er von einem Baukran abgefangen.

"Hiiilfe, der Laserstrahl zum Herkules ist gekapert worden." Das schrieb uns Leser Wladimir Olenburg - und schickte dieses Foto mit, das er am Samstag, 10. November, um 20.03 Uhr schoss. Zu sehen ist, wie der Kasseler Laserstrahl an einem Baukran abgefangen wird. Der Kran steht auf der Baustelle der Evangelischen Bank an der Fünffensterstraße.

Der Laserstrahl, der normalerweise auf den Herkules trifft, wurde am Wochenende von einem Baukran unterbrochen.

Immer samstags, wenn es dunkel wird, wird der Laser angestellt. Dann strahlt eine der drei grünen Linien über mehr als sieben Kilometer weit vom Zwehrenturm am Fridericianum bis hoch zum Herkules. Dort trifft er auf das Oktogon.

Einer der drei Laserstrahlen ist auf die Orangerie gerichtet.

Doch nicht nur zum Herkules sendet der Laser seine Strahlen aus. Ein weiterer führt zur Orangerie, wo er gespiegelt und in die Aue weitergeleitet wird. Ein dritter Strahl ist auf den Turm des Hessischen Landesmuseums an der Wilhelmshöher Allee gerichtet.

Der Laser namens Laserscape Kassel ist ein Kunstwerk von Horst Baumann, das zur documenta 6 im Jahr 1977 installiert wurde. Es gilt als das erste permanente Laser-Licht-Kunstwerk der Welt.

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