„Musik ohne Grenzen“ am Montag

Musik-Mix auf der Seebühne: Internationales Konzert im Park Schönfeld in Kassel

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Freuen sich auf „Musik ohne Grenzen“: Oliver Leuer (von links), M. Sabri Ghrissi, Stella Degenhardt, Gabriele Michler, Peter Zypries (Brüder-Grimm-Festival), Maria Sanna, Rahaf Alrasis, Hilla Zavelberg-Simon (Caritas), Julia Wagner (Grimm-Festival), Kianosh Assadi und Alexander Ponelies (Caritas).

Die Seebühne im Park Schönfeld wird wieder zum Ort der interkulturellen Begegnung: Am Montag, 12. August, 19 Uhr, findet zum vierten Mal das Konzert „Musik ohne Grenzen“ statt.

Geflüchtete, Migranten und Einheimische bieten dem Publikum dabei Melodien und Rhythmen aus aller Welt.

Inzwischen ist es gute Tradition, dass das Brüder-Grimm-Festival nach seiner letzten Vorstellung noch einen Tag in die Verlängerung geht für das internationale Konzert, das der Caritasverband in Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis Kassel organisiert.

Bühne und Technik stellt das Grimm-Festival kostenlos zur Verfügung. Auf diese Weise wolle man ein Stück zur Integration zugewanderter Menschen beitragen, sagt Peter Zypries vom Vorstand. Dass dies gelingt, beweist nicht zuletzt die Resonanz: 400 Menschen kamen im vergangenen Jahr zum Konzert.

Musik verbindet über alle Kulturen hinweg

„Musik verbindet über alle Kulturen hinweg“, sagt Caritas-Geschäftsführer Alexander Ponelies. Das zeigen auch die mitwirkenden Ensembles. Im „Chor der Kulturen“ etwa, der bereits zum Einlass trommeln wird, treffen sich Frauen und Männer aus neun Nationen und finden gemeinsam einen Rhythmus. Ebenso sind bei „Palaver Rharbaba“ und „Darbuka: Salonmusik aus dem Sandershaus“ alteingesessene Kasseler mit mehr oder weniger neu zugewanderten Gleichgesinnten zu Bands zusammengewachsen.

Auch von der durch die Musik inspirierten Freundschaft der syrischen Opernsängerin Rahaf Alrasis und der Kasseler Musikstudentin Stella Degenhardt (Klavier) darf das Publikum profitieren.

Musik aus Persien

Persische Klänge bietet das „Dilan Ensemble“: Extra für das Konzert reist ein Musiker aus dem Iran ein, der dort mehr schlecht als recht Musik machen kann. Im Gottesstaat werden Musiker nicht gerne gesehen.

Zu Bekanntheit hat es auch in Deutschland Aeham Ahmad gebracht, „der Pianist aus den Trümmern“. Der Auftritt des Syrers, der in seiner Heimat inmitten von Ruinen dem Krieg mit seinem Klavierspiel etwas entgegensetzte, verspricht einer der Höhepunkte des internationalen Musikabends zu werden.

Service: Eintrittskarten für 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung St. Elisabeth (Die Freiheit 2). Die Abendkasse öffnet am 12. August um 17.30 Uhr, das Konzert beginnt um 19 Uhr.

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