Gegendemo machte Sitzblockade

Kagida demonstrierte wieder in Kasseler Innenstadt

Kassel. Gruppe „Kasseler gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida) demonstiert am Montagabend wieder in der Kasseler Innenstadt.

Aktualisiert um 22.20 Uhr

Eigentlich sollten die etwa 80 Anhänger der Gruppierung Kagida („Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“), die sich am Abend am Scheidemannplatz versammelten, keinen Widerstand erwarten. Doch dann wurde kurzfristig doch eine Gegendemonstration angemeldet, der sich 130 Menschen anschlossen. So standen sich am Scheidemannplatz, in etwa 100 Meter Entfernung, die beiden Demonstrationsgruppen gegenüber. 400 Polizeibeamten verhinderten ein Aufeinandertreffen.

So blieb es bei verbalen Provokationen und einer Sitzblockade von 50 Gegendemonstranten vor dem Ständehaus. Damit wollten diese den auf dieser Strecke geplanten Demonstrationszug der Kagida verhindern. Die Polizei kesselte die Sitzenden ein und führte die Kagida-Demonstranten um die Gruppe herum. Anschließend trugen Polizisten einzelne Demonstranten weg.

Dies war auch schon der kritischste Moment des Abends, der auch nach Auskunft von Polizeisprecher Thorsten Werner weitestgehend friedlich verlief. Kurz nach 20 Uhr hatten sich beide Gruppen wieder aufgelöst. (bal)

Dritte Kagida-Demo in  Kasseler Innenstadt

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