Quote nur leicht gestiegen

Kasseler Arbeitsmarkt bleibt im Juli trotz Sommerflaute entspannt

Kassel. Die Ferienzeit hat dem seit Jahren boomenden regionalen Arbeitsmarkt im Juli einen kleinen, saisonüblichen Dämpfer versetzt.

Im Jahresvergleich zeigt sich aber, dass die gute Entwicklung anhält und ein Ende allen geopolitischen Verwerfungen zum Trotz nicht absehbar ist. Strafzölle, Brexit und tendenziell steigende Ölpreise – all das scheint die heimische Wirtschaft nicht sonderlich zu beeindrucken.

Ende Juli waren im Agenturbezirk Kassel, zu dem neben Stadt und Kreis Kassel auch der Werra-Meißner-Kreis gehört, 15 379 Menschen ohne Job – 511 mehr als im Juni, aber 1652 weniger als im Vorjahresmonat. Die Quote stieg im Monatsvergleich leicht um 0,2, auf Jahressicht sank sie aber um 0,6 Punkte.

In der Stadt Kassel waren im Berichtsmonat 8024 Menschen auf Arbeitssuche – 283 mehr als im Juni, aber 719 weniger als im Vorjahresmonat. Die Quote legte leicht auf 7,5 Prozent zu. Vor einem Jahr lag sie noch bei 8,2 Prozent. Ein ähnliches Bild auch im Kreis Kassel, wo Ende Juli 4899 Menschen ohne Job waren – 173 mehr als im Juni, aber 539 weniger als vor einem Jahr. Die aktuelle Quote hier: 3,9 (Vormonat: 3,7 /  Vorjahr: 4,3) Prozent. Agenturchef Detlef Hesse: „Etwas mehr Arbeitslose im Juli sind keine Überraschung, weil Jugendliche nach Schulende bis zum Start der Ausbildung oder des Studiums bei uns gemeldet sind“.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Jan Woitas/dp

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