Grimmwelt auf dem Weinberg eröffnet

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Blick vom Dach der Grimmwelt.

Kassel. Die offizielle Eröffnung der Grimmwelt auf dem Weinberg in Kassel ist am Freitagmittag in vollem Gange. Um 11 Uhr ging es los.

Von der Eröffnung berichten wir den ganzen Tag aktuell auf Kassel Live.

Eine märchenhafte offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen feiert am Freitag Kassels neues Museum, die Grimmwelt auf dem Weinberg. Zur Museumsnacht am Samstag kann die Grimmwelt von allen Bürgern in Besitz genommen werden. Das Museum ist bis nachts geöffnet. Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen hatte am Freitagvormittag alles begrüßt, was Rang und Namen hat in Kassel und Umgebung. Am Nachmittag konnten dann Bürger, die Eintrittskarten gewonnen hatten, das Museum besichtigen. Erster Eindruck: Mit seiner riesigen Dachterrasse und dem grandiosen Ausblick ist das Museum ein städtebauliches Juwel.

Aktualisiert um 16.13 Uhr

Es sei ein „Tag der Freude und ein magischer Moment“. sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen vor mehreren hundert geladenen Gästen. Dass das schöne neue Haus fast auf den Tag genau zwei Jahre nach Baubeginn eröffnet wird und auch der Kostenrahmen von 20 Millionen Euro eingehalten wurde, bezeichnete Hilgen als „märchenhaftes Glück der Tüchtigen“. Er dankte dem Land Hessen, dass die Stadt Kassel neben den 12 Millionen Eigenmitteln Geld in Höhe von sechs Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung sowie zwei Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Hessentag erhalten habe. Auch der Landkreis habe sich finanziell beteiligt. Hilgens Dank ging außerdem an den Vorstandsvorsitzenden von K+S, Norbert Steiner. Das Unternehmen hatte die Grimmwelt unterstützt, „mit dem größten Betrag“, den K+S je für ein Einzelprojekt zur Verfügung gestellt habe, wie Steiner sagte. Eine genau Summe nannte Steiner nicht.

Erste Einblicke in die Grimmwelt Kassel

„Wir sind am Ende und wir stehen am Anfang“, sagt Grimmwelt-Geschäftsführerin Susanne Völker nach Abschluss der Arbeiten und vor dem Start in die Erprobung des Hauses, das „neue Wege der Vermittlung von Sprache und Literatur“ gehen will.

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