Ernährungstrend Poké-Bowls

Holy Nosh Deli eröffnet zusätzliches Restaurant in Kassel

+
Am Dienstag geht’s nahe der Querallee los: Inhaberin Eva Bender in ihrem neuen Lokal. 

Mit ihrem trendig-gesunden Imbisskonzept „Holy Nosh Deli“ sind Eva Bender und Sebastian Röhl ab dem 23. Juli auch an der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel zu finden.

Dort haben die Gastro-Gründer in viermonatiger Arbeit ein kleines Ladenlokal umgebaut, das bislang zu einem benachbarten Antikgeschäft gehörte. Mit Bistrotischen, einer langen Polster-Sitzbank, Rankpflanzen, einem edel gefliesten Tresen und effektvollen Accessoires ist ein gemütlich-entspanntes Refugium entstanden.

Das große Schaufenster eröffnet den Blick aufs Treiben an der Friedrich-Ebert-Straße, auch die Fensterbank ist stabil als weitere Sitzmöglichkeit ausgelegt. Eine weitere Sitzbank mit integrierten Ablagetischchen soll in Kürze auch noch draußen vor die Ladenfront kommen.

Größeres Angebot am neuen Standort

Wie in der Markthalle spielen trendige, fantasievoll und fotogen angerichtete Schüsselgerichte die Hauptrolle. Diese „Bowls“ gibt es mit Lachs, Hühnchen sowie auch vegetarisch / vegan etwa mit Avocado, angerichtet auf Sushi-Reis und mit allerlei gesundem Grünzeug und Gemüse.

Bunt und gesund: So sehen die Bowl-Gerichte im Holy Nosh aus.

Weiterhin gibt es frühstückstaugliche „Smoothie-Bowls“, bei denen frische Früchte, Chiasamen und Kokosflocken auf Müsli und pürierten Früchten angerichtet sind, sowie üppig belegte Avocadobrote, Suppen und Gebäck auch in veganen Varianten. All das wird im „Holy Nosh“ auch zum Mitnehmen angeboten.

Am neuen, zweiten Standort wird es ein etwas größeres Angebot auf der Karte geben und freilich weitaus längere Öffnungszeiten als in der Markthalle. Dort waren die Betreiber vor knapp einem Jahr mit einem Imbissstand gestartet. Das war laut Sebastian Röhl „ein ziemliches Hauruck-Experiment“, was aber von den Gästen „extrem positiv“ angenommen wird, wie Inhaberin Eva Bender schildert: Nicht nur trendbewusstes Jungvolk, sondern auch Hungrige älterer Semester sorgen für rege Nachfrage nach den lecker-bunten Schüsseln.

"Modern, gesund und einfach zeitgemäß"

Jetzt habe ihr Konzept so viel Wind unter den Segeln, dass sich die Gründer von den einstweilen noch unklaren Zukunftsaussichten der Markthalle emanzipieren und ihren Wirkungskreis erweitern wollen, sagt Eva Bender. Und außerdem: „Die meisten unserer Stammgäste wohnen ohnehin im Kasseler Westen.“

Die 36-Jährige, eine gelernte Werbetexterin, ist 15 Jahre lang viel herumgekommen, bevor es sie zurück in ihre Heimat Kassel zog: Stationen waren Barcelona, die Kanaren, Frankfurt und London, wo sie ihren Partner Sebastian Rühl kennenlernte. Der 35-Jährige verfügt über einige Gastronomie-Erfahrung.

Den ursprünglich aus Hawaii stammenden Poké-Bowl-Trend, den sie für den Start in die Selbstständigkeit nach Kassel mitbrachten, haben die Gründer in diversen großen Städten kennen und schätzen gelernt, erzählt Eva Bender. Diese Art der Ernährung sei „modern, gesund und einfach zeitgemäß“.

Service: Holy Nosh Deli, Friedrich-Ebert-Str. 91, ab 23. Juli, Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10–22 Uhr, Sa. 9–22, So. 9–15 Uhr. Tel. 0561/50333224, Facebook: holynoshdeli

Poké-Bowls: Aus Hawaii zum globalen Trendgericht

Seit ein paar Jahren treten Poké-Bowls einen Siegeszug unter dem großstädtischen Restaurantpublikum an. Ursprünglich eine Nationalspeise auf Hawaii („Poké“ bedeutet dort kleingeschnitten), haben die fantasievoll angerichteten Schüsselgerichte Elemente japanischer Trendküche (Sushi-Reis) sowie kalifornischen Gesundheitsbewusstseins (Veganes; Superfood-Zutaten) aufgegriffen und verschmolzen. 

Marinierter Fisch, Hühnchen und Asiatisches sind gängige Hauptzutaten. Die bunten Schüsseln sind unkompliziert herzustellen und zu essen sowie als Instagram-Motive beliebt, was ihren Erfolg befördert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.