500.000 Besucher bescherten beste Umsätze

Beim Stadtfest ging’s hoch her

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Kassel. Mit über 500.000 Besuchern, so die Schätzung von Kassel Marketing, war das Kasseler Stadtfest der Publikumsmagnet für die Nordhessen am Pfingstwochenende.

Somit war die Innenstadt von 80.000 Stadtfestbummlern mehr als im Vorjahr bevölkert. Bei angenehm warmem und weitgehend regenfreiem Wetter hielten auch konkurrierende Ereignisse wie der Eurovision Song Contest und der letzte Spieltag in den Fußball-Ligen die Besucher nicht vom massenhaften Besuch des Spektakels in Kassels Innenstadt ab.

Schlangen vor Fahrgeschäften

Vor allem abends war kaum noch ein Durchkommen im Gewühl auf der Königsstraße. Während vor den Bühnen getanzt und gefeiert wurde, lief es auch für die Schausteller und Marktbeschicker glänzend: Vor den Fahrgeschäften auf dem Königsplatz standen junge Wagemutige Schlange für rasante Fahrten. Am 25 Meter hohen „Avenger“ berichtete Betreiber Dirk Holzem etwa, er habe bereits zum Auftakt am Freitag „eine meiner besten Tageseinnahmen überhaupt“ gehabt.

Das setzte sich über das gesamte Festwochenende fort. „Alle Standbetreiber sind mit den Umsätzen zufrieden, und die Besucher hatten jede Menge Spaß“, resümierte Oliver Braun, der Stadtfest-Cheforganisator von Kassel Marketing: „Wir können wirklich zufrieden sein, wie es dieses Jahr lief.“

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Von einem weitestgehend friedlichen Stadtfest berichtete die Polizei: Bis auf mehrere kleine, volksfestübliche Auseinandersetzungen hätten die Beamten keine größeren Einsätze gehabt.

Das Veranstaltungskonzept mit schwerpunktmäßig regionalen Bands, dem Tanzbereich in der Wilhelmsstraße und der Partyzone auf dem Opernplatz habe sich endgültig bewährt, sagte Kassel-Marketing-Geschäftsführerin Angelika Hüppe am Montag. Ein voller Erfolg seien auch das Weindorf am Friedrichsplatz und die Jugendbühne vor der documenta-Halle als neue Angebote gewesen. Hüppe: „Ich freue mich, dass die Nordhessen das Stadtfest so gut annehmen und auch beim Feiern und Tanzen so aus sich herausgehen.“

Beim Partyvolk um den Disco-Turm des Club 22 auf dem Opernplatz herrschte in der Nacht zu Montag indessen Unmut darüber, dass Vertreter der Stadt um Mitternacht die Musikbeschallung stoppen ließen. Da herrschte noch ausgelassener Partybetrieb. Auch die Betreiber klagten, dass in den Stadtfestprogrammen für Freitag bis Sonntag eine Öffnungszeit des Open-Air-Clubs bis 1 Uhr ausgewiesen sei.

„Da gab es leider ein Missverständnis“, sagte dazu Oliver Braun von Kassel Marketing auf Nachfrage der HNA. Das Ordnungsamt habe die lautstarke Clubmusik für Freitag und Samstag bis 1 Uhr, für Sonntag aber nur bis Mitternacht genehmigt. Braun: „Bis 1 Uhr durfte der Club seinen Getränkeausschank weiterlaufen lassen, aber für die Musik war bereits eine Stunde vorher Schluss.“

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